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Neues Konzept: So stellen sich Designer das Apple Car vor

18.01.2022 | 12:20 Uhr | Peter Müller

Vier Räder, aber kein Lenkrad. Zwei Sitze in einer Ei-förmigen Kabine. Aber auch keine Parkplatzsuche notwendig.

Kann man von einer "Verspätung" für das Apple Car sprechen, Apple hat ein solches nie angekündigt. So schnell wird aber nichts mit Apple-Logo autonom auf den Straßen rollen, womöglich beschränkt sich Cupertino auch nur darauf, die Technologie zu entwickeln, die aus von anderen Firmen gebauten Fahrzeuge autonome Wägen mit "Apple inside" machen. Aber auch das ist noch Jahre entfernt – das Konzept von Yanko Design darf man als Fantasie betrachten, als eine Vision einer Zukunft, die sicher anders kommen wird.

Seit dem Jahr 2015 kursierten erste Spekulationen um ein "Project Titan" bei Apple und dem ultimativen Ziel, im Jahr 2020 ein autonomes Elektrofahrzeug auf die Straße zu bringen. Im Jahr 2020 hatte die Welt ein anderes Thema, vor einem Jahr schließlich überschlugen sich rasch dementierte Berichte, Apple werde mit Hyundai bis 2025 ein iCar bauen.

Völlig autonom von A nach B – ganz ohne Parkplatzsuche

Die Wette gilt: Kommt das Ende der Pandemie vor dem Apple Car? Sehr wahrscheinlich, auch wenn Covid-19 noch ein paar unangenehme Überraschungen bringen könnte. Die Sache mit dem Auto ist in technischer Hinsicht reichlich komplex, von rechtlichen Aspekten des autonomen Fahrens mal ganz abgesehen. Ein Konzept für ein völlig autonomes Fahrerlebnis haben sich die Leute von Yanko Design nun ausgedacht, ihr Apple Car hat nicht einmal mehr ein Lenkrad. Sondern vier recht frei stehende Räder, auf das sie zusammenhaltende Fahrgestell ist eine Ei-förmige Kabine mit zwei Sitzen montiert, die sich um 360 Grad drehen kann.

Nach der Fahrt von A nach B begebe sich das Auto wieder selbstständig an seinen Parkplatz mit Ladestation zurück, so ähnlich wie das heute autonome Staubsauger im Haushalt können. Damit entfällt nicht nur die lästige Parkplatzsuche, sondern an sich die Notwendigkeit, das Eigentum an einem solchen Fahrzeug zu erwerben. Womöglich wäre das autonome Fahren eher ein Service, den man abruft, wenn man ihn benötigt? Das Fahrzeug stünde dann auch weniger herum, was zur Entlastung von urbanen Ballungsräumen führen könnte, die nicht nur von fahrendem Verkehr behindert werden.

Setzt Apple ein solches Konzept bis zum Ende der 20er aber auch um? Da wetten wir dagegen.

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