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Neunzigerjahre Apple-Turnschuhe zur Versteigerung

07.02.2020 | 12:05 Uhr | Thomas Hartmann

Apple-Sneakers mit dem damals noch regenbogenbunten Firmensymbol stehen im März als Relikt aus den neunziger Jahren zur Versteigerung bei Heritage Auctions.

Lange musste sich Apple Gedanken über deutlich rückgängige Verkäufe und Umsatzzahlen machen und stand vorübergehend am Rande des Bankrotts. Dies war vornehmlich in den neunziger Jahren so, bis Steve Jobs  Ende 1996 von Next zurückkam und es schaffte, das Blatt zu wenden. Inzwischen ist Apple das wertvollste Unternehmen der Welt.

Doch damals versuchte man von Cupertino aus, auch mit anderen Produkten Umsatz zu machen. Dazu gehörte etwa die Spielkonsole Pippin mit TV-Ausgang aus dem Jahr 1995  auf Basis des PowerPC-603e-Prozessors und CD-ROM-Laufwerk. Nachhaltiger Erfolg war ihr mit 42.000 verkauften Einheiten freilich nicht beschieden.

Aber auch Restaurants mit Apple-Logo hat der damalige Computer-Konzern vorübergehend geplant, wie Cult of Mac  berichtet .

Im wahrsten Sinne schon etwas bodenständiger waren dagegen schneeweiße Apple-Sneakers, die seitlich und auf der Lasche mit dem regenbogenbunten Apple-Logo versehen waren. Auch der Schriftzug ”Apple” ist darauf zu erkennen. Also ein echtes Firmenbranding und potentielles Merchandising. Erfolgsaussichten hatten wohl auch diese nicht. Daher wurden sie wieder ausgemustert und an Apple-Mitarbeiter verschenkt.

Wie viele Paare es davon genau gab, ist unbekannt, nur wenige existieren noch. Ein offenbar relativ gut erhaltenes Paar wird nun im nächsten Monat auf einer Auktion von Heritage Auctions zur Versteigerung angeboten . Sie verfügen demnach über Randverfärbungen und leichte Oberflächenverschmutzung mit leichten Abnutzungen. Die Versteigerung ohne Mindestgebot findet vom 3. bis zum 24. März statt. Bei Heritage Auctions heißt es, dass diese Sneakers von Apple exklusiv für die dort Angestellten in den frühen neunziger Jahren produziert wurden.

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