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Niederländische Behörde untersucht Apple Store

12.04.2019 | 09:49 Uhr | Peter Müller

Behindert Apple den Wettbewerb, indem es seine eigenen Angebote im App Store bevorzugt? Erste behördliche Untersuchungen setzen ein.

Spotifys Klagen über unfaire Behandlung durch Apple im App Store zeigen erste Folgen in den Niederlanden. Laut Bloomberg hat die Behörde Authority for Consumers & Markets (ACM) Ermittlungen gegen Apple eingeleitet und will prüfen, ob sich Apple einen Wettbewerbsvorteil mit dem App Store verschafft und die Konkurrenz unfair behindert. Der Vorwurf: Apple gebe den eigenen Anwendungen und Angeboten wie Apple Music unfaire Vorteile mit. Doch nicht nur Spotify fühlt sich von Apple behindert, auch andere App-Anbieter beklagen, Funktionen wie Siri oder den NFC-Chip nicht mit ihren Lösungen nutzen zu können und so Nachteile zu erleiden. Ähnliche Vorwürfe gehen auch an Google, das ebenso die eigenen Angebote gegenüber denen Dritter bevorzuge. Apple hat bereits reagiert und in einer Stellungnahme erklärt, alle Entwickler gleich und fair zu behandeln. Man sei zuverlässig, dass die Kommission der niederländischen Regierung zum gleichen Ergebnis komme, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters .

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