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Nostalgie-Macs reanimieren

21.09.2009 | 12:46 Uhr |

Nostalgie-Macs reanimieren

Zunächst gilt es, die alten Schätzchen wieder zum Leben zu erwecken. Die Pufferbatterie des Macintosh Plus hat sich vermutlich schon vor mehr als 10 Jahren selbst pulverisiert und ist schlicht nicht mehr vorhanden. Doch der Kleine startet auch ohne diese Batterie. Prompt ertönt der Einschaltton und es erscheint das bekannte Bild mit dem Diskettensymbol und dem blinkenden Fragezeichen auf dem Bildschirm. Das Laufwerk nimmt die Systemdiskette auch nach 23 Jahren noch problemlos an und der Zwerg bootet durch bis in den Finder, der übrigens noch kein Multi-Finder ist. Das bedeutet: Jedes Mal wenn man ein Programm startet, wird der Finder beendet. Heute wäre so etwas unvorstellbar.

Beim ersten Einschalten des Macintosh IIci stellen wir ein Problem fest. Die interne Grafikkarte setzt einen Monitor voraus, der das Synchronsignal auf dem Grün-Kanal verarbeitet (Sync-on-Green). So etwas wird schon seit Jahren nicht mehr hergestellt. Moderne LCD-Monitore stellen daher an diesem Anschluss zunächst kein Bild dar.

Unser Glück: Unser Macintosh IIci wurde seinerzeit mit einer Nubus-Grafikkarte von Radius ausgerüstet, die sogar schon echtfarbfähig (24-Bit) ist und über eine Hardware-Beschleunigung verfügt. Das dazugehörige Kontrollfeld findet sich. Mit dessen Hilfe lässt sich das Sync-on-Green abschalten und so zeigt der moderne LCD-Monitor aus dem Macwelt Testcenter – per VGA angeschlossen – ein Bild an, sogar mit einer Auflösung von 1024 mal 768 Punkten.

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