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Mehr Mail mit Markup und Mail Drop

23.06.2014 | 11:00 Uhr |

Mail war und ist eines der Sorgenkinder von Mavericks. Gerade deswegen hat Apple an der Verbesserung seines Mail-Clients gearbeitet.

Apples hauseigener E-Mail-Client Mail spielte wÀhrend der PrÀsentation von OS X Yosemite durch Apples SVP of Software Engineering Craig Federighi nur eine untergeordnete Rolle, die schnell erklÀrt ist: An Mail hat sich mit wenigen Ausnahmen nicht viel getan. Und genau diese Ausnahmen wollen wir uns nÀher anschauen.

Mehr Freiheit mit Markup

Ok, AusfĂŒhrungen zu den allseits bekannten optischen Auswirkungen von OS X Yosemite auch auf Mail sparen wir uns an dieser Stelle – viel Spannender ist da schon, welche optischen VerĂ€nderungen man als Mail-Nutzer mit der neuen Version 8.0 anstellen kann. Dank der neuen Markup-Funktion können Sie nĂ€mlich ziemlich schnell und einfach Markierungen oder Hervorhebungen in angehĂ€ngte Bilder einfĂŒgen und sie so editieren.

Über ein kleines Drop-Down-MenĂŒ an AnhĂ€ngen lassen sich die Markierungen (wie die Funktion in der deutschen Version von Yosemite heißt) vornehmen. Das können entweder Zeichnungen sein (via Trackpad oder Maus), Formen wie Kreise oder Linien sowie Textfelder.

Anhänge von E-Mails können in Yosemite direkt in Mail mit diversen Markierungen versehen werden. Zu den möglichen Auszeichnungen gehören Pfeile, Rahmen, Texte und Signaturen. Freihandeingaben werden erkannt und umgewandelt.
VergrĂ¶ĂŸern AnhĂ€nge von E-Mails können in Yosemite direkt in Mail mit diversen Markierungen versehen werden. Zu den möglichen Auszeichnungen gehören Pfeile, Rahmen, Texte und Signaturen. Freihandeingaben werden erkannt und umgewandelt.

Riesen AnhÀnge? Mit Mail Drop kein Problem

Neben Markierungen hat Apple noch ein weiteres sehr interessantes Feature vorgestellt, das sch mit einem Grundproblem der Technologie E-Mail befasst: Mail Drop. Diese nĂŒtzliche Funktion soll es Nutzern ermöglichen AnhĂ€nge von bis zu 5 Gigabyte GrĂ¶ĂŸe zu versenden – ohne dabei das eigene Postfach oder das des Adressaten zu sprengen. Möglich macht das das iCloud-Backend. Denn der Anhang wird nicht wie bisher ĂŒblich gemeinsam mit der jeweiligen E-Mail versendet, sondern separat ĂŒber die iCloud-Server bereitgestellt.

Verschickt man eine Nachricht mit einem großen Anhang, bietet Mail an, die Datei über Mail Drop zu verschicken. Dabei wird der Anhang automatisch in iCloud geladen und in die Nachricht ein Download-Link eingefügt. So lassen sich bis zu 5 GB verschicken.
VergrĂ¶ĂŸern Verschickt man eine Nachricht mit einem großen Anhang, bietet Mail an, die Datei ĂŒber Mail Drop zu verschicken. Dabei wird der Anhang automatisch in iCloud geladen und in die Nachricht ein Download-Link eingefĂŒgt. So lassen sich bis zu 5 GB verschicken.

Adressaten, die selbst ĂŒber ein iCloud-Mail-Konto verfĂŒgen, sehen den Unterschied zu bisherigen Mails nicht, da Mail-Drop-AnhĂ€nge grafisch wie „normale“ AnhĂ€nge behandelt werden. VerfĂŒgt der Adressat nicht ĂŒber einen iCloud-Account, wird der Anhang in einen Downloadlink umgewandelt – ganz so, wie man es von den Konkurrenten Dropbox oder Sugarsync kennt. In der Praxis lĂ€sst sich Mail Drop allerdings noch nicht testen. Möchte man einen Riesen-Anhang versenden, fragt Mail brav danach, ob der Anhang via Mail Drop versendet werden soll. Bejaht man dies, spuckt Mail nach einem kurzen Ladevorgang eine Fehlermeldung aus, der Versand schlĂ€gt fehl. FĂŒr eine so frĂŒhe Beta ist solch erratisches Verhalten aber nicht unĂŒblich.

 

Mail-Fazit: Gute Idee

In Sachen StabilitĂ€t kann Mail schon in der frĂŒhen ersten Beta ĂŒberzeugen – lediglich beim Markup hakte es bei unseren Tests noch gewaltig, da gelegentlich Teile des UI einfach verschwanden und so nur ein Neustart von Mail ĂŒbrig blieb. Mail Drop ist gut in Mail integriert, die ZuverlĂ€ssigkeit und die Zustellung von großen AnhĂ€ngen ließ sich mit der ersten Beta allerdings nicht zuverlĂ€ssig testen.

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