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Oracle-Urteil: nun widerspricht Used Soft auch noch Microsoft

16.02.2006 | 10:13 Uhr

Die von Oracle verklagte Used Soft GmbH widerspricht nun auch Microsofts Auffassung zum Handel mit gebrauchten Lizenzen.

Microsoft hat Unrecht, so ist die neueste Mitteilung der Used Soft GmbH betitelt. Nach Ansicht des Gebraucht-Software- HÀndlers ist der Weiterverkauf einzelner Lizenzen aus einem Volumenlizenzvertrag grundsÀtzlich zulÀssig: "Die gegenteilige Behauptung der Firma Microsoft in ihrer PresseerklÀrung vom 14. Februar 2006 widerspricht geltendem Recht."

FĂŒr das MĂŒnchner Unternehmen ist es dabei unerheblich, ob es die weiter zu verkaufende Software ursprĂŒnglich auf einer CD, als Volumenlizenzvertrag oder online erworben wurde. "Da sind sich die renommiertesten deutschen Urheberrechtsexperten einig", behauptet Used Soft.

Peter Schneider, Geschäftsführer der Used Soft GmbH: "Microsoft verunsichert Kunden."
VergrĂ¶ĂŸern Peter Schneider, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Used Soft GmbH: "Microsoft verunsichert Kunden."

"Microsoft versucht, die Kunden zu verunsichern und unliebsame Konkurrenz vom Markt zu drĂ€ngen", so Peter Schneider, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Anbieters von "gebrauchten" Software-Lizenzen. "Die Rechtslage in punkto Volumenlizenzen ist mehr als klar."

Laut Used Soft bezieht sich der Weiterverkaufsverbot von online ĂŒbertragener Software nur auf Oracle -Lizenzen, und nicht auf die von Microsoft: "Mit dem Vertrieb anderer Lizenzen (als der von Oracle: Anm. d. Red.) hat sich das Gericht gar nicht befasst."

Den kompletten Wortlaut der Used Soft-Pressemitteilung können Sie hier einsehen. Und den ComputerPartner- Blog zu diesem heißen Thema finden Sie hier . (rw)

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