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Orientierung mit Schwächen

17.01.2008 | 12:57 Uhr |

Bei mehreren Versuchen im Münchener Stadtgebiet konnte uns die Ortsbestimmung nicht immer überzeugen: Bei einem Versuch mit dem Standort Münchner Freiheit lag das Programm etwa zweihundert Meter daneben, bei einem anderen Versuch in einem Wohngebiet in Schwabing keine zwanzig Meter.

Die Genauigkeit ist nämlich stark von der Verteilung der Sendemasten abhängig. In Gebieten mit sehr vielen Sendemasten wie etwa Großstädten soll der Dienst recht genau funktionieren, in Gebieten mit wenigen Handy-Sendemasten dagegen eher ungenau.

Fazit

Leider weiß man im Einzelfall aber nie, wie exakt die Ortsbestimmung gerade arbeitet. In Zukunft soll sich laut Google die Genauigkeit aber verbessern. Grundsätzlich ist die neue Funktion aber nach meiner Meinung sehr nützlich und macht Google Maps um einiges wertvoller wertvoller. Hat man sich etwa in einer fremden Stadt verlaufen, bietet die Funktion einen guten Anhaltspunkt zur Orientierung.

Im Unterschied zu ähnlichen SMS-Handydiensten ist Google Maps zudem völlig kostenlos. Will man sich dagegen per SMS über seine Information aufklären lassen (Zu finden ist dieser Service beim iPhone unter der Einstellung Telefon unter „SIM-Anwendungen“) zahlt man T-Mobile für jede Ortsbestimmung fünfzig Cent – und zwar zusätzlich zur hohen Monatsgebühr.

Info Google Maps

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