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Orkut, Tez, Picasa: Seite listet tote Google-Projekte auf

25.03.2019 | 14:30 Uhr | Stephan Wiesend

Über hundert Dienste hat Google bereits vorgestellt und wieder gestrichen, eine Webseite zeigt eine Übersicht.

Bei Webdiensten ist Google wenig sentimental: Werden Wachstumsziele nicht erreicht oder andere Erwartungen nicht erfüllt, streicht der Konzern gnadenlos auch beliebte Dienste wie Google Plus, News Reader oder Picasa. Selbst als Google-Kenner hat man da aber mittlerweile längst den Überblick verloren: „Da gab es doch mal diesen Google-Dienst für...“. Der Entwickler Cody Ogden kann da Abhilfe schaffen: Mit seiner regelmäßig aktualisierten Seite „ Killed by Google “ pflegt er eine eindrucksvolle Übersicht eingestellter Projekte, auf die jetzt die Seite Fast Company aufmerksam machte .

Von den 149 Google-Projekten handelt es sich um 126 Dienste wie Google URL-Shortener, Reply, Aardvark und Fast Flip aber auch immerhin elf Aps und zwölf Hardware-Produkte. Allein in den letzten Jahren hat Google ja Hardware-Produkte wie Chromebook Pixel, Search Appliance und Chromecast Audio auslaufen lassen. Aber auch viele aufgekaufte Produkte wie Quickoffice werden schon kurz nach der Übernahme gestrichen.

Zu jedem Projekt liefert die Seite ihre „Lebensdaten“, einen weiterführenden Link (meist Wikipedia) und eine kurze Beschreibung.

Interessant sind nicht zuletzt die großen Unterschiede in der Lebenswartung: Ein Projekt für lokale Empfehlungen wie Google Hotpot wurde schon nach 5 Monaten eingestellt, andere Projekte wie die Finanzanwendung Google Portfolios oder das Geo-Tagging-Produkt Panoramio überlebten immerhin elf Jahre.

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