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Outbank-App: Abo-Modell nach Besitzerwechsel

21.02.2022 | 16:53 Uhr | Thomas Hartmann

Nach einer 14-tägigen kostenlosen Testphase werden künftig monatlich mindestens vier Euro für die Nutzung der App für das Online-Banking fällig.

In ihrem Blog beschreiben die Anbieter von Outbank , warum sie nun auch wie schon einmal vor vielen Jahren wieder aufs Abo-Modell setzen. So lehne man eine Kontoanalyse oder den Verkauf von Finanzdaten der Kunden ”zur Monetarisierung der App” kategorisch ab und verweist dabei auf ”viele” andere Anbieter, die dies genauso machen würden.  

Dagegen habe man die ”Datenhoheit des Nutzers und damit die Datenspeicherung auf deinem Endgerät” schon immer als ”das wichtigste Element der Outbank-DNA” gesehen. Dies ist offensichtlich auch in Richtung kritischer Stimmen gesagt, die Outbank eine Nutzung der User-Daten für Wechselangebote von Verivox unterstellten, was Outbank uns gegenüber wegen eines Artikels über Banking-Apps ausdrücklich bestritt – man   habe nie Einblick in die Finanzdaten der Kunden gehabt und könne sie auch nicht analysieren. Im Besitz des Vergleichsportals Verivox war man bis zum jüngsten Wechsel zum FP Finanzpartner. Hierzu auch ausführlicher ein Artikel von Appgefahren.de .

Nun jedenfalls fordert man die Kunden auf: ”Gehe mit uns die nächsten Schritte” – gemeint ist eben das neue Abo-Modell für die App. Zur Begründung heißt es: ”Nach langer Prüfung unterschiedlicher Finanzierungsformen ist der einzig realistische Weg, den wir sehen, eine wiederkehrende Zahlung. Ein einfaches und transparentes Abo-Modell.” Dieses soll dem Entwickler der Multibanking-App einen kontinuierlichen Support und eine stetige Weiterentwicklung ermöglichen. Für den User soll dies neben den Funktionen Datensicherheit, Unabhängigkeit und Funktionalität bedeuten. Dies sei auf Dauer ohne feste Einnahmen nicht zu leisten.

Die User können sich zwischen zwei Abo-Modellen entscheiden. Zum einen ”Individual” für alle privaten Finanzen. Hierfür bezahlt man pro Monat entweder knapp vier Euro oder mit Spareffekt 40 Euro im Jahr. Die Business – Variante für zusätzlich Geschäftskonten schlägt nach der kostenlosen Testphase mit knapp 8 Euro monatlich oder alternativ 80 Euro jährlich zu Buche.

Fürs iPhone erhält man die App ”Outbank – 360° Banking” in Version 3.0.0 hier , Voraussetzung ist mindestens iOS 14.0. Auch für den Mac gibt es eine Ausgabe, diese kann man im Mac App Store laden (ab macOS 10.13). Und schließlich die Android-Variante, die im Google Play Store verfügbar ist (ab Android 8.0).

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