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Pages, Numbers, Keytote mit Dark Mode, Zugriff auf Server, eigene Schriften

01.10.2019 | 16:38 Uhr | Halyna Kubiv

Apple hat seine iWork-Apps wie Pages, Numbers und Keynote ebenfalls für iOS 13 aktualisiert. Mehrere interessante Funktionen kommen hinzu.

Offenbar arbeitet Apples Software-Team auf Hochtouren: Nicht nur iOS-Updates kommen im Akkord-Takt, auch die hauseigenen Apps werden an die neue Betriebssystemversion angepasst. So hat gestern Apple ein Update für die mobile Version seiner iWork-Suite ausgerollt, Pages, Numbers und Keynote kann man in der Version 5.2 herunterladen.  Die Voraussetzung für die meisten Neuerungen ist entweder iOS 13 oder iPadOS 13. Denn alle drei iWork-Apps unterstützen nun den neuen Dunkelmodus, mit iPadOS kann man zwei Dokumente aus der gleichen App in Split View öffnen und bearbeiten oder per Slide Over verwenden. iOS 13 unterstützt nun die externen Schriften, die man aus dem App Store herunterladen kann, diese Option kommt Pages, Numbers, Keynote zugute. Ähnlich wie in Safari kann man jetzt einen Screenshot der ganzen Seite erstellen und diesen als PDF teilen, Markierungen und Bearbeitung direkt im Screenshot-Fenster sind ebenfalls möglich. Die Apps unterstützen die neue Gesten von iOS 13, beispielsweise Drei-Finger-Wisch für das Rückgängig machen.

Apple hat auch an der Barrierefreiheit der Apps gearbeitet: Zum einen kann man sich eine Audiobeschreibung eines Diagramms per VoiceOver einschalten, zum anderen gibt es nun eine Option, Beschreibungen für Video- und Audio-Inhalte sowie die Zeichnungen hinzuzufügen.

Eine Option, die besonders professionelle Nutzer freuen wird, funktioniert jedoch in unserem kurzen Test (noch) nicht. Keynote, Numbers und Pages ab Version 5.2 sollen eigentlich auf Dateien von einer externen Festplatte, aus einem USB-Stick oder von einem Datei-Server zugreifen können. Zwar findet sich in Pages eine Option "Mit Server verbinden", unsere Versuche, sich mit dem Firmen-Server zu verbinden scheiterten stets. Auch fehlt ein Hinweis auf die externe Festplatte oder USB-Sticks. Das gleiche Problem hatten wir schon mit iMovie gehabt: Mit der neuen Version 2.2.8 sollte eigentlich der Export von externen Medien möglich sein, in der Oberfläche der App finden sich dazu keine Hinweise. Auch die Verbindung mit einem SMB-Server schlägt immer wieder fehl. Wenn man beachtet, wie holprig gerade der Start von iOS 13 und iPadOS 13 verläuft, bleibt zu hoffen, dass Apple die angekündigte Funktionen bald doch noch freischaltet.

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