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Paletten im Set

24.05.2006 | 15:01 Uhr | Thomas Armbrüster

Die Maßpalette bietet außer dem bisherigen Layout eine Reihe weiterer Belegungen, die sich über Symbole am oberen Palettenrand auswählen lassen. Hier findet man Einstellungen, die bisher nur über Dialogfenster erreichbar waren wie Zeichen- und Abatzdefinitionen, Linien- und Rahmeneinstellungen oder die Optionen für platzierte Bilder. Die Palette ist kontextsensitiv und zeigt jeweils nur solche Belegungen an, die zum gerade markierten Objekt passen. Den gewohnten Modifizieren-Dialog gibt es aber weiterhin, ergänzt durch neu hinzugekommene Funktionen wie Transparenzen und Schatten. Ob die Arbeit mit der Palette oder über das Dialogfenster arbeitsökonomischer ist, wird sich erst in der täglichen Praxis erweisen können.

Paletten im Set

Einfacher geworden ist der Umgang mit den Paletten, die sich zu Sets kombinieren und per Tastenkürzel oder per Doppelklick in die Titelleiste schnell ein- und ausblenden lassen. Man muss also nicht mehr jede Palette einzeln aufrufen oder schließen. Was bisher noch fehlt ist eine Löschoption für die definierten Sets.

Geändert haben die Programmierer die Dialogfenster für die Ausgabe (Drucken, Export als PDF, sichern als EPS) und das Fenster „Verwendung“. Wie bisher schon im Fenster mit den Xpress-Vorgaben sind links alle verfügbaren Abteilungen aufgelistet, der rechte Teil des Fensters zeigt die zum markierten Listeneintrag passenden Einstellungen. Der Druckdialog zeigt zudem die Vorschau immer im oberen Teil des Fensters an, man muss nicht wie bisher zuerst in die Vorschauabteilung wechseln um zu sehen, ob die Mediengröße zur Layoutgröße passt. Eine besonders willkommene kleine Neuerung ist die Möglichkeit, das Fenster „Verwendung“ vergrößern zu können, um beispielsweise lange Dateinamen oder mehr Elemente in der Liste anzuzeigen. Leider sind andere Dialogfenster wie der PPD- und der Profilmanager weiterhin nicht skalierbar, bei denen diese ebenfalls hilfreich wäre.

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