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Pebble Time Steel kommt mit 10 Tagen Akku-Laufzeit

03.03.2015 | 15:35 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Mit der Pebble Time Steel kommt nun die Top-Variante der Smartwatch, die auf Kickstarter alle Rekorde bricht. Sie ist aus Edelstahl und soll mit einer Akku-Ladung bis zu zehn Tage durchhalten.

Eric Migicovsky, CEO von Pebble, hat die neue Pebble Time Steel auf dem Mobile World Congress vorgestellt. Die AnkĂŒndigung der Pebble Time Steel folgt unmittelbar auf die Pebble Time, deren Launch am 24. Februar 2015 per Kickstarter erfolgte und die sich in kĂŒrzester Zeit zu dem am schnellsten wachsenden Crowdfunding-Projekt von Kickstarter entwickelte.

Pebble Time Steel: Das macht den Unterschied

Ähnlich wie die Pebble Time hat die Pebble Time Steel die neue Time Line, ein e-Paper-Farbdisplay sowie ein integriertes Mikrofon fĂŒr schnelle Antworten und Notizen. Auch die Pebble Time Steel ist wasserdicht. Der wesentlichte Unterschied zur Pebble Time ist neben der Akku-Laufzeit (siehe unten) die Optik beziehungsweise das GehĂ€use: Alle Bestandteile der Pebble Time Steel sind aus Edelstahl (bei der Pebble Time ist nur die Einfassung des Displays aus Edelstahl), also GehĂ€use, Einfassung und die mechanischen Knöpfe. Die Linse der Uhr ist aus kratzfestem Gorilla Glas. Neben dem Edelstahlarmband wird sie zudem mit einem Lederband ausgeliefert. Die Pebble Time Steel wird in silber, schwarz oder mit Goldfinish erhĂ€ltlich sein.

Besserer Akku

Besonders betont der Hersteller die auf bis zu zehn Tage verlĂ€ngerte Akku-Laufzeit der Smartwatch fĂŒr iPhone und Android. Damit sollte die Pebble Time Steel lĂ€nger als jede andere Smartwatch auf dem Markt laufen (und vermutlich auch lĂ€nger als die kommende Apple Watch).

„Smarte“ ArmbĂ€nder

Die ArmbĂ€nder sowohl der Pebble Time als auch der Pebble Time Steel verfĂŒgen ĂŒber einen Schnellverschlussmechanismus und einen Smart Accessory Port auf der RĂŒckseite. Damit können Hardware-Entwickler zukĂŒnftig Elektronik und unterschiedliche Sensoren entwickeln, die direkt mit den Apps auf der Pebble Time (Steel) zusammenarbeiten sollen. Die „smarten“ ArmbĂ€nder können so schnell gewechselt und die verschiedenen Sensoren in unterschiedlichen Situationen, wie beispielsweise im Fitnessstudio oder BĂŒro genutzt werden.

Mit einer offenen Plattform fĂŒr smarte ArmbĂ€nder will Pebble die Grundlage dafĂŒr schaffen, dass man die Uhr individuell gestalten kann. Dabei eröffnen sich Szenarien wie der Einsatz der Pebble Time Steel als Fitnessarmband inklusive der Möglichkeit, sich die absolvierte Kilometerleistung ohne Smartphone anzeigen zu lassen.

„Um einen Herzfrequenzmesser oder GPS direkt in eine Uhr einzubauen, muss man in der Regel erhebliche Abstriche bei Design und Akkulaufzeit machen. Und höchstwahrscheinlich ist dann eine solche Uhr in gerade einmal 12 Monaten schon nicht mehr auf dem neusten Stand der Technik”, so Migicovsky. „Unsere offene Plattform ermöglicht es jedem, smarte ArmbĂ€nder fĂŒr Pebble-Uhren zu entwerfen. Stellen Sie sich zum Beispiel ein Armband mit einem GPS-Sensor oder einem Herzfrequenzmesser vor, der die Pebble zu einer höchst effizienten Fitnessuhr macht. Oder ein Armband mit einem Sensor, der die Umweltverschmutzung in Ihrer Umgebung misst. Oder ein Armband mit einer extra Batterie, das die Akkulaufzeit Ihrer Pebble auch ĂŒber sieben Tage hinaus garantiert. Wir können es kaum erwarten zu sehen, was die Leute entwickeln werden. Die Möglichkeiten sind grenzenlos”, meint zumindest der Pebble-Chef.

Die ersten smarten ArmbÀnder sollen im Laufe dieses Jahres ausgeliefert werden.

Preise und VerfĂŒgbarkeit

Die Auslieferung der Pebble Time Steel startet im Juli und beinhaltet zwei ArmbĂ€nder (eines aus Leder und eines aus Edelstahl). Der Preis betrĂ€gt exklusiv auf Kickstarter 250 US-Dollar. Der regulĂ€re Verkaufspreis liegt bei 299 US-Dollar. Bis Freitag, den 27. MĂ€rz 2015, kann jeder die Pebble Time und Pebble Time Steel auf Kickstarter unterstĂŒtzen. All diejenigen, die bereits die Pebble Time mitfinanziert haben, haben nun die Möglichkeit, auf die neue Pebble Time Steel upzugraden, ohne ihren aktuellen Platz auf der Geberliste zu verlieren.

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