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Pentax Optio S7

23.12.2006 | 09:00 Uhr

Test: Pentax Optio S7

Handliche Kamera fĂŒr Alltagssituationen

Wie in ihrer Kameraklasse mittlerweile ĂŒblich muss die Pentax Optio S7 ohne optischen Sucher auskommen. Das macht die Kamera etwas kleiner und im Fall der Optio S7 - wie auch bei vielen anderen Kameras ihrer Klasse - leider auch weniger handlich.

Von Markus Schelhorn (18.12.2006)

Will man zoomen, ohne die Kamera fallen zu lassen, muss man sie mit zwei HĂ€nden festhalten, da der Wippschalter auf dem kleinen GehĂ€use sehr nahe am Rand platziert ist. Unter einem Deckel, der nur mit einer kleinen Plastiknase arretiert wird, verbergen sich der Akku, der Steckplatz fĂŒr die Speicherkarten in den Formaten SD oder SDHC sowie der USB-Anschluss. Bei etwas gröberen Gebrauch könnte die Plastiknase mit der Zeit abbrechen.

Positiv sind die angenehm einfache und zweckmĂ€ĂŸige MenĂŒfĂŒhrung und ein flotter Autofokus. Etwas verwirrend ist der „GrĂŒne Modus“, fĂŒr den es einen extra Schalter gibt. Die so eingestellte Motivprogrammautomatik lĂ€sst sich auch ĂŒber das normale MenĂŒ anwĂ€hlen. FĂŒr versiertere Fotografen empfiehlt sich, die grĂŒne Taste im KameramenĂŒ mit der „Fn Einstellung“ zu belegen. So gelangt man sehr schnell zu den Einstellungen Auflösung und JPEG-Kompression, Belichtungskorrektur sowie Weißabgleich. Letzterer lĂ€sst sich neben den voreingestellten Werten fĂŒr Sonnen- oder Kunstlicht auch manuell wĂ€hlen, allerdings nur ĂŒber die MenĂŒ-Einstellungen.

Die Messergebnisse nach dem DCTau-Testverfahren bestĂ€tigen unseren visuellen Eindruck. Die Kamera neigt zum Farbrauschen, das bei ISO 50 und 100 noch akzeptabel ist aber ab ISO 200 schon sehr stört. AuffĂ€llig ist der starke Abfall der Auflösung zum Bildrand, besonders bei langer Brennweite. Hier liegt der Gesamtwirkungsgrad bei gerade mal 55,3 Prozent, obwohl er in der Bildmitte ĂŒber 80 Prozent erreicht. Ursache hierfĂŒr ist das mĂ€ĂŸige und schlecht zentrierte Objektiv, das eine nur geringe Randabdunklung aufweist. Die Fotos wirken zu stark gesĂ€ttigt und bieten einen nur durchschnittlichen Tonwertumfang (Eingangsdynamik 8,7 Blendenstufen). Die Farben beim automatischen Weißabgleich stimmen jedoch.

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