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Photoshop für iPad: Adobe legt Fahrplan für Verbesserungen vor

22.11.2019 | 11:03 Uhr | Thomas Hartmann

In einem Adobe-Blog-Beitrag beschreibt der Entwickler, wie er auf die Kritik von Usern über den Mangel an Funktionen reagieren will.

Nachdem Nutzer lange warten mussten, bevor Adobe Photoshop fürs iPad endlich erschienen war – wir haben Anfang November darüber berichtet – hielt sich die Freude über Version 1.0 in engen Grenzen. Denn eine ganze Reihe von aus der Desktop-Version von Photoshop vertrauten Funktionen fehlt auf dem Mobilgerät noch.

Darunter etwa, dass keine Filter auf Bilder anzuwenden sind oder eine Drehung des Arbeitsbereiches nicht möglich ist – auch hierzu unser Beitrag . Zwar ist Photoshop für iPad für Creative-Cloud-Abonnenten kostenlos. Alle anderen Nutzer jedoch müssen monatlich 9,99 US-Dollar zahlen, um die Bildbearbeitungs-Software auf ihrem iPad verwenden zu können und erwarten dafür natürlich volle Funktionalität insbesondere angesichts der deutlich günstigeren Konkurrenz etwa durch Affinty . Immerhin lässt sich der erste Monat kostenfrei testen.

Nun hat Adobe in einem ausführlichen Blog-Beitrag auf die Kritik reagiert und gibt zu, dass man erst an der Oberfläche dessen gekratzt habe, was mit der mobilen Version möglich sei. So werde noch in diesem Jahr die Option hinzugefügt, mittels Adobe Sensei AI (also der hauseigenen künstlichen Intelligenz) automatisch Objekte auf einem Bild auszuwählen. Cloud-Dokumente sollen bald deutlich schneller zu sichern sein.

Und für die erste Hälfte 2020 stellt Adobe ebenfalls eine ganze Serie von Verbesserungen in Aussicht, darunter ”Refine Edge” (Kante verbessern), neue Optionen für die Korrekturen bei Gradationskurven und Ebenen, die Drehung des Arbeitsbereiches, Integration von Lightroom und anderes mehr. Auf der Website feedback.photoshop.com bittet Adobe die User außerdem um Feedback und Wünsche für zukünftige Funktionen.

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