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Powerbooks, hochauflösend

01.01.2006 | 00:01 Uhr |

Powerbooks, hochauflösend

Powerbook, Revision 2005
Vergrößern Powerbook, Revision 2005

New York, 19. Oktober: Im Januar hatte Steve Jobs auf der Macworld Expo in San Francisco 2005 zum "Jahr des HD" proklamiert. Neun Monate später sind Powerbooks mit hochauflösenden Bildschirmen marktreif.

Während das neue 15-Zoll-Modell nun die Auflösung bietet, die bislang dem 17-Zoller vorbehalten war, nämlich 1440 x 960 Pixel, bietet das neue 17-Zoll-Powerbook eine Auflösung von 1680 x 1050 Pixel – also genau so viel wie Apples 20-Zoll-Cinema-Display und 36 Prozent mehr als bisher. Die Punktedichte erhöht sich jedoch auf 116 dpi, Symbole erscheinen kleiner.

Als zweite wesentliche Neuerung verspricht Apple eine höhere Akkulaufzeit, diese soll bis zu 22 Prozent oder eine Stunde längere Laufzeiten abseits von Steckdosen garantieren. Dabei bleibt der verbaute Energiespeicher der Gleiche. Ein Powermanager sorgt jedoch dafür, dass das System in Zeiten der Untätigkeit die CPU-Leistung reduziert. Wer sein Powerbook durchgängig belastet, merkt nichts von längeren Akkulaufzeiten.

Auch bei der Bildschirmhelligkeit haben die Entwickler nachgelegt und garantieren 46 Prozent hellere Displays garantieren. Die neuen Powerbooks mit 15- und 17-Zoll-LCD arbeiten mit einem 1,67 GHz schnellen G4-Prozessor, das darin verbaute Superdrive ist auch in der Lage, Doublelayer-DVDs zu brennen. Der 12-Zöller, an dessen Bildschirm Apple keine Änderungen vorgenommen hat, greift nun auf einen 1,5-GHz-G4 zurück, das Superdrive brennt nach wie vor nur DVDs mit einer Schicht.

Als Grafikkarte dient den beiden Top-Modellen die Mobility Radeon 9700 von ATI mit 128 MB DDR Grafikspeicher, dank Dual-Link-Unterstützung lässt sich damit auch das 30-Zoll-Cinemadisplay ansteuern.

An drahtlosen Schnittstellen haben die Powerbooks Bluetooth 2.0+EDR und Airport Exterme (IEEE 802.11g) integriert, wie bei den unmittelbaren Vorgängern setzt Apple auch auf ein Scrolling-Trackpad und bietet den Schutz gegen plötzliche Beschleunigungen Sudden-Motion-Sensor an.

Die Mobilrechner kosten im Apple Store 1.569 Euro, 1.999 Euro und 2.499 Euro.

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