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Praxis: E-Mail mit dem iPhone und anderen Handys

28.06.2007 | 14:03 Uhr |

Praxis: E-Mail mit dem iPhone und anderen Handys

Problemlos funktioniert die Nutzung von E-Mail an den meisten neueren Handys. Dazu benötigt man keinen teuren Dienst wie Blackberry oder Imap-Idle. Es genügt ein GMX- oder Web.de-Account.

Die Eingabe der E-Mail-Verbindungsdaten per Handytastatur ist meist recht unbequem. Für das Konfigurieren kann man aber auch einen Internet-Dienst nutzen, den viele Handy-Hersteller wie Nokia, Sony und Samsung anbieten. Dazu trägt man in einem Webformular die Anmeldedaten seines E-Mail-Accounts ein: Provider, Passwort und Anmeldename. Anschließend erhält man diese Konfigurationsdaten in Form einer SMS zugeschickt. Das Handy erkennt die SMS als Konfigurationsdatei und übernimmt die Einstellungen. Zusätzlich kann man über ein Formular auch die Internet-Nutzung aktivieren, bei der ein so genannter Zugangspunkt festgelegt wird.

Für das Empfangen von E-Mails eignen sich Handys recht gut, vor allem Textmails sind auch auf einem kleinen Handy-Display gut lesbar. Ruft man sein E-Mail-Konto auf, würde das komplette Herunterladen aller neuen Mails aber recht lange dauern. Neuere Handy-E-Mail-Programme beherrschen deshalb den Empfang von Kopfzeilen. Dabei werden nur der Titel und der Betreff der E-Mail geladen. Man spart dadurch nicht nur viel Zeit und teures Transfervolumen, man verbraucht auch weniger Speicherplatz auf dem Handy. Wichtige E-Mails kann man dann gezielt herunterladen.

Im Regelfall sind die E-Mail-Clients so voreingestellt, dass die Mails beim Abruf auf dem Server bleiben. So stellt man sicher, dass die Mails später auch vom E-Mail-Programm auf dem Mac geladen werden und hat wichtige E-Mails nicht nur auf dem Handy.

Interessant ist die Option, regelmäßig die Kopfzeilen automatisch herunterzuladen, zum Beispiel jede halbe Stunde. Man spart sich dadurch das manuelle Abfragen der Mailbox und wird relativ schnell über neue E-Mails informiert.

TIPP Dabei sollte man aber sicherstellen, dass man nicht parallel mit dem Mac und dem Handy das Postfach abfragt, sonst wird man unter Umständen gesperrt. Einige Provider wie GMX blockieren bei zu vielen Zugriffen für einige Minuten den E-Mail-Empfang.

Ein Problem sind allerdings E-Mails mit angehängtem Office-Dokument. Symbian-Handys bieten zwar Viewer-Programme für Word-, Excel und PDF-Dateien, nur kann man sich leider auf diese Programme nicht völlig verlassen. So darf ein Dokument eine bestimmte Dateigröße nicht überschreiten und nicht mit einem Kennwort geschützt sein. RTF-Dokumente werden ebenfalls nicht unterstützt. Die PDFs dürfen dagegen nicht zu groß sein. PDF-Dateien mit mehreren MB Dateiumfang kann Adobes schwachbrüstiger Handy-Reader nicht öffnen und einige Symbian-Handys starten nach einem solchen Speicherüberlauf komplett neu. Eine Alternative bietet unter Umständen ein Webmail-Account bei Google Mail. Googles Mail-Angebot zeigt nämlich Word- PDF- oder Excel-Dateianhänge in einer Textansicht.

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