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Pro Song 10.000 Euro Schadenersatz

24.05.2006 | 14:17 Uhr |

Pro Song 10.000 Euro Schadenersatz

Rechtsanwalt Solmecke, der einige Betroffene der Razzia vertritt, betont in einem Bericht von Golem.de dagegen, dass die meisten Angeklagten Schüler und Studenten im Alter zwischen 15 und 25 Jahren seien. Die Schadenersatzforderungen der Industrie erreichten zudem utopische Höhen. Pro Musikstück verlange die Musikindustrie 10.000 Euro. „So kommen utopische Schadenersatzforderungen in Höhe von 40 Millionen Euro zustande“. Die Ankläger würden dann aber vorschlagen, einen Vergleich in Höhe von 10.000 Euro abzuschließen.

Für Solmecke steht die Musikindustrie in der Beweispflicht. In einem Zivilprozess müsse sie nachweisen, dass der Nutzer den eingeforderten Schaden konkret verursacht habe. Die Rechtslage sei hier nach Solmecke aber noch unklar. Ebenso sei es oftmals schwer zu ermittlen, wer den Internetanschluss tatsächlich genutzt habe, zum Beispiel in Wohngemeinschaften mit mehreren Mitbewohnern.

IFPI-Chef Kennedy kündigt derweil für die Zukunft weitere Aktionen an. Ein Schlag gegen das ebenfalls populäre Bittorrent-Netzwerk schließt er nicht aus.

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