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Radikalkur: NAS-Update von Western Digital verärgert Nutzer

08.11.2020 | 10:19 Uhr | Stephan Wiesend

Das Update auf WD OS 5 bringt neue Funktionen für die NAS von Western Digital, Kompatibilität mit bestimmten Webdiensten und andere Funktionen werden aber beschnitten.

Die NAS-Geräte von WD sind auch unter Mac-Anwendern recht beliebt, erhält man doch über die auf Linux basierenden Geräte viel Netzwerkspeicher. Für die Geräte Mirror Gen2, EX2 Ultra, EX 4100, PR 2100 und PR4100 ist letzte Woche das neue Betriebssystem My Cloud OS 5 erschienen. Dieses bietet Sicherheitsupdates, eine verbesserte Oberfläche und weitere Neuerungen, so können Videos und Fotos besser verwaltet und verteilt werden.

Das Update hat aber bei manchen Anwendern auch viele Probleme verursacht: Die Aktualisierung von Version 3 auf Version 5 (eine Version 4 gab es nicht) erfordert das komplette Löschen der Speichermedien, außerdem fehlen zahlreiche Funktionen der Vorversion. Nutzer können etwa nicht mehr per Desktop-App, WebDAV oder Remote Dashboard auf die Daten zugreifen, ebenso per WD Smartware oder WD Sync Backups organisieren. Aber auch zahlreiche Apps von Drittanbietern werden nicht mehr unterstützt oder müssen neu installiert werden. Dazu gehören etwa aMule, DVBLink, Icecast oder Git, zumindest Transmission soll nachgeliefert werden. Weggefallen ist aber auch die Integration von Cloud-Diensten von Google, Dropbox, One Drive und Adobe Creative Cloud. Da ein Downgrade offenbar nicht vorgesehen ist, empfehlen wir vor dem Update einen längeren Blick in die Übersicht der Neuerungen.

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