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Reporter ohne Grenzen intervenieren - Foxconn verzichtet auf Schadensersatz

31.08.2006 | 13:06 Uhr |

Die Menschenrechtsorganisation "Reporter ohne Grenzen" hat sich in den Fall Foxconn vs. Wang und Weng eingeschaltet und in einem offenen Brief Apple-Chef Steve Jobs aufgefordert, auf den iPod-Produzenten Foxconn (Han Hoi Precision Industry) einzuwirken.

Die Organisation verlangt die RĂŒcknahme der Klage. Foxconn hat mittlerweile die Schadensersatzhöhe auf den symbolischen Wert von einem Yuan (10 Eurocent) reduziert, hĂ€lt aber an der Klage weiter fest. Ein chinesisches Gericht hatte die Beschlagnahme des Privatvermögens der beiden Journalisten beschlossen, nachdem deren Artikel ĂŒber die Arbeitsbedingungen des Apple-Zulieferers in der China Business News erschienen war und Foxconn rechtliche Schritte eingeleitet hatte. Apple selbst ist nach Agenturangaben bemĂŒht, den Konflikt zu entschĂ€rfen.

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