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Retusche, Montage und Animation

23.12.2006 | 09:00 Uhr

Retusche, Montage und Animation

Auch bei den restlichen Funktionen wartet Photoshop CS 3 mit einigen Neuerungen auf. Die neue Palette „Clone Source“ kommt den unterschiedlichen Stempel- und Retuschewerkzeugen zugute und erweitert deren FunktionalitĂ€t um eine Reihe von Einstellmöglichkeiten fĂŒr unterschiedliche Quellreferenzen. Die Werkzeugleiste selbst enthĂ€lt mit dem Quick Selection Tool ein Werkzeug, mit dem sich eine Auswahl Ă€hnlich wie mit einem Malwerkzeug generieren lassen. Semiintelligente Auswahlintelligenz offeriert auch der im MenĂŒ „Auswahl“ zu findende Befehl „Refine Edge“. Er erweitert den bisherigen Befehl „Weiche Auswahlkante“ durch zusĂ€tzliche Regler zur VerĂ€nderung einer getroffenen Auswahl. UnterstĂŒtzt wird das reglergestĂŒtzte VerĂ€ndern von Auswahlen durch unterschiedliche Ansichtsmodi, die sich einfach per Klick einstellen lassen.

Das Feinbearbeiten von Animationen zĂ€hlt zwar nicht unbedingt zu den KernzustĂ€ndigkeiten von Photoshop. Da sich die Vielfalt der dort vorhandenen Befehle zweifelsohne auch zum Bearbeiten von Animationen nutzen lĂ€sst, bietet der Bildbearbeitungsklassiker nunmehr ebenfalls eine Palette fĂŒr Animationen. Flankiert wird diese von optional einblendbaren Befehlen in der Ebenenpalette sowie Import- und Export-Befehlen. Das Anlegen einfacher Animationen gestaltet sich selbst fĂŒr AnfĂ€nger nicht allzu schwer. Ebeneninhalte lassen sich als Einzelbilder in die Animationenpalette einbinden. Die eigentliche Erstellung des Animationseffekts – oder eben die Nachbearbeitung einer Filmsequenz – kann nach alter Photoshop-Manier ĂŒber die Ebenenpalette vorgenommen werden.

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