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Ricoh stellt Highend-Kompaktkamera GR III vor

22.02.2019 | 13:56 Uhr | Markus Schelhorn

Als Schnappschusskamera für professionelle Fotografie beschreibt Ricoh die GR-Serie. Nun bekommt sie mit der GR III eine Überarbeitung.

Die zwölfte Auflage seiner GR-Serie stellt Ricoh nun mit der GR III vor. Ab März 2019 bringt Ricoh die GR III in die Läden, die es nur in einer schwarzen Version gibt. Die Kamera wird 899 Euro beziehungsweise 1049 SFr kosten. Die Ricoh GR-Serie gibt es bereits seit 1996. Laut Ricoh sollen die Kameras dieser Serie kompromisslos an die Anforderungen anspruchsvoller Fotografen richten. So besteht das Gehäuse der Ricoh GR III aus einer Magnesium-Aluminium-Legierung. Das verleihe der Kamera die notwendige Robustheit einer „Immer-Dabei-Kamera“, so Ricoh. Die Kamera nutzt ein drei Zoll großes Touchdisplay, das eine Auflösung von 1.037.000 Punkten bietet. Ein Spezialharz soll Reflexionen des Displays minimieren und damit auch bei Sonneneinstrahlung gut ablesbar sein.

Die Bedienung soll sich ganz nach den Bedürfnissen eines Fotografen richten, alle wichtigen Funktionen seien in Griffnähe mit Zeigefinger und Daumen erreichbar. Zudem können Tasten mit individuellen Funktionen belegt werden. Das Einstellrad bietet zudem zwei Voreinstellungen für Benutzervorgaben. Neben Aufnahmefunktionen wie Serienbild, Mehrfachbelichtung oder Intervallaufnahmen und Bracketing lässt sich die Kamera per App über Bluetooth oder WiFi auslösen. Wie bisher gibt es auch für die Ricoh GR III verschiedenes Zubehör wie einen externen Blitz, einen Aufstecksucher und einem Weitwinkel-Vorsatz.

APS-C großer Bildsensor und Festbrennweite

Die Ricoh GR III nutzt einen APS-C großen Bildsensor, der 24,2 Megapixel auflöst. Eine eingebaute Bildstabilisierung (von Ricoh Sensor Shift Shake Reduction genannt) ermöglicht eine Belichtungssicherheit von bis zu vier Blendenstufen. Die Empfindlichkeit reicht von ISO 100 bis 102.400. Das Festbrennweiten-Objektiv nutzt eine Brennweite von 18,3 Millimeter (entspricht 28 Millimeter Kleinbild) mit einer maximalen Lichtstärke von F 2.8. Neu ist die Makro-Funktion des Objektivs, die einen Abbildungsmaßstab von knapp 1:3 und einen Fokussierbereich zwischen sechs bis zwölf Zentimetern erlaubt.

Der Hybrid-Autofokus aus Kontrast- und Phasenerkennungsautofokus soll laut Ricoh eine maximale Geschwindigkeit bei hoher Präzision erreichen. Die Kamera bietet eine Auslöseverzögerung von 0,8 Sekunden und eine Bildfrequenz von vier Bildern pro Sekunde. Aufnahmen lassen sich auch im Raw-Format speichern. Dabei verwendet Ricoh als einer der wenigen Hersteller das allgemeine .DNG-Format mit einer Farbtiefe von 14 Bit, das Adobe entwickelt hat. Die Kamera bietet mit „Image Controlls“ zudem verschiedene Filmlooks.

 

 

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