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Rocket League: Linux- und MacOS-Versionen gehen offline

24.01.2020 | 16:41 Uhr | Denise Bergert

Ab März kann der Autoball-Multiplayer-Titel Rocket League auf Linux und Mac nur noch offline gespielt werden.

Das US-Entwicklerstudio Psyonix stellt ab März 2020 den Online-Support für das Autoball-Spiel Rocket League auf MacOS und SteamOS unter Linux ein. Wie das Unternehmen in einem Blogbeitrag erklärt , bereite es dem Entwickler immer größere Schwierigkeiten, neue Technologien in den Rocket-League-Versionen für die beiden Betriebssysteme zu integrieren. Weitere Angaben machte Psyonix jedoch nicht.

Im März 2020 erscheint für Rocket League auf Linux und MacOS ein letzter abschließender Patch. Dieser stopft Sicherheitslücken, behebt Bugs und entfernt den Online-Multiplayer-Modus aus dem Spiel. Mehrspieler-Matches sind nach dem Update nur noch lokal oder im Splitscreen-Modus möglich. In den Konsolen-Versionen für PlayStation 4, Xbox One und Nintendo Switch sowie für Windows-PCs bleibt der Online-Multiplayer in Rocket League auch weiterhin erhalten. Psyonix erklärt, dass Linux-Nutzer beispielsweise über Wine oder Proton auf Windows wechseln könnten. Bei MacOS sei das über Bootcamp möglich. Spieler müssen dabei jedoch mit Performance-Einbußen rechnen.

Psyonix wurde im Mai 2019 von Epic Games übernommen. Rocket League findet möglicherweise auch bald seinen Weg in den Epic Games Store. Eine entsprechende Ankündigung steht jedoch noch aus.

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