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Samsung muss 548 Millionen US-Dollar zahlen

23.09.2015 | 15:45 Uhr |

Der Federal Court of Appeals verurteilt Samsung zur Zahlung von 548 Millionen US-Dollar an Apple. Der Fall soll damit abgeschlossen sein.

Mit dem Urteil gegen Samsung schließt sich vorerst der erste Patentstreit zwischen Samsung und Apple, der nach frĂŒheren Instanzen zuletzt beim Federal Court of Appeals in den USA verhandelt wurde. Die Richterin Lucy Koh sprach Apple 548 Millionen US-Dollar zu, die Samsung als EntschĂ€digung fĂŒr Patentverletzungen an das Unternehmen aus Cupertino zahlen soll.
 
Obwohl der Fall fĂŒr den Federal Court of Appeals somit geschlossen ist, ist ein Ende der gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Samsung und Apple weiterhin nicht in Sicht. Schon kurz nach Bekanntgabe des Urteils kĂŒndigte Samsung an, dieses anzufechten und einen Antrag auf Revision beim Supreme Court, dem höchsten Gericht in den USA zu stellen. Das koreanische Unternehmen begrĂŒndet die geplante Revision unter anderem mit Fehlern, die der Richterin Lucy Koh unterlaufen sein sollen, sowie mit den enormen Auswirkungen des Urteils fĂŒr die komplette Technologiebranche.

Ob der Supreme Court tatsĂ€chlich Samsung und den damit verbundenen Fall anhört, ist bisher noch nicht bekannt. Trotz mehrerer gerichtlicher Auseinandersetzungen zwischen Samsung und Apple, die sich teilweise schon ĂŒber mehrere Jahre hinziehen, arbeiten die beiden Unternehmen auch weiterhin als als Lieferant (Samsung) und Abnehmer (Apple) von Bauteilen wie iPhone-Prozessoren und Speichermodulen zusammen. WĂ€hrend Apple auch weiterhin neue Absatzrekorde verkĂŒnden kann, sind die Absatzzahlen bei Samsung seit einigen Quartalen immer wieder deutlich rĂŒcklĂ€ufig.

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