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Satellit statt DSL

15.05.2007 | 10:54 Uhr |

Filiago bewirbt in einer Aktion mit der Zeitschrift Computerbild den Satelliten-Dienst Astra2Connect von SES Astra. Ein Dorf ohne DSL-Anschluss soll ein Jahr lang kostenloses Internet per Satellitenverbindung bekommen.

Filiago Satellitenschüssel
VergrĂ¶ĂŸern Filiago SatellitenschĂŒssel
© Filiago

Bewerben fĂŒr die Aktion können sich alle Orte in Deutschland, die derzeit keinen DSL-Anschluss besitzen und aus mindestens 20 Haushalten bestehen.

Im Gegensatz zu Angeboten wie SkyDSL benötigen Nutzer von Astra2Connect keine zusĂ€tzliche ISDN-Verbindung, um Daten zu versenden. Daten werden per RĂŒckkanal ĂŒber eine SatellitenschlĂŒssel versendet. Derartige SatellitenzugĂ€nge waren bislang aufgrund der komplizierten Technik fĂŒr Privathaushalte zu teuer. Eine Kooperation mit der EuropĂ€ischen Weltraumorganisation (ESA) soll die gĂŒnstige Übertragungstechnik ermöglicht haben.

Um den Dienst nutzen zu können, benötigt man eine interaktive SatellitenschlĂŒssel, ein Modem oder eine ISDN-Karte sowie eine DVB-S-Karte. Filiago bietet die notwendige Hardware zu einem Preis von 320 Euro oder gegen 10 Euro monatliche LeasinggebĂŒhr an. FĂŒr eine Flatrate mit Fair-Use-Bedingung von 256 Kbit/s (Upload 64 Kbit/s) zahlt man 30 Euro monatlich. Eine Flatrate mit 512 KBit/s (Upload 96 KBit/s) kostet 40 Euro pro Monat, mit 1.024 KBit/s (Upload 128 KBit/s) 50 Euro pro Monat. Zahlt man die MonatsbeitrĂ€ge im voraus, verringern sich die Kosten. Die Einrichtungskosten gibt Filiago mit 100 Euro an, die Vertragslaufzeit betrĂ€gt 24 Monate.

Info: Filiago

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