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Schweiz: Immer mehr Nutzer finden iPhone zu teuer

25.11.2019 | 12:50 Uhr | Thomas Hartmann

Eine Umfrage in der Schweiz zeigt, dass dort der Marktanteil des iPhones sinkt und auch die Bereitschaft, sich ein neues anzuschaffen. Dies liegt vor allem am hohen Preis der Apple-Handys.

Laut einer Studie des Internet-Vergleichsdienstes Comparis.ch, welche auf einer Umfrage bei rund 2000 Personen basiert, nimmt die Beliebtheit von Apple Smartphones leicht ab. Das berichtet 20min.ch . Demnach war jahrelang jedes zweite in der Schweiz verkaufte Smartphone ein iPhone. 2018 entsprach das einem Marktanteil der Apple-Smartphones von 44 Prozent in der Schweiz, nun sind es knapp zwei Prozentpunkte weniger.

Und nur noch etwa 38 Prozent der Befragten wollen das nächste Mal ein iPhone kaufen, also ein deutlich geringerer Wert als die vorher zirka 50 Prozent der Kaufwilligen. Ein Grund dafür dürfte gemäß der Umfrage sein, dass die Schweizer für ihr nächstes Handy im Schnitt lediglich 447 Franken zahlen wollen statt zu teureren Flaggschiff-Smartphones zugreifen. Und nur 3,4 Prozent der Befragten wollen über 1000 Franken für ein Smartphone ausgeben, also in dem Bereich, in dem sich die teureren Spitzenmodelle der iPhones befinden.

Hierbei zeigt sich auch ein Unterschied bei den Generationen: Während von den über 55-Jährigen lediglich etwas mehr als fünf Prozent über 800 Franken für ein neues Smartphone ausgeben wollen, sind es demnach bei den 18- bis 35-Jährigen mit 11,1 Prozent fast doppelt so viele.

Die Schere zeige sich aber auch der Nutzung der Geräte. Demnach sind es vor allem die Älteren, die Android-Smartphones bevorzugen. So wollen bei den über 56-Jährigen nur 32,2 Prozent ein iPhone erwerben, bei den unter 36-Jährigen sind es dagegen immerhin 42,5 Prozent, die in den nächsten zwölf Monaten ein iPhone zu kaufen beabsichtigen.

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