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"Servant" verdoppelt Zuschauerzahl in zweiter Staffel

22.01.2021 | 10:15 Uhr | Peter Müller

Apple baut sein Strweamingprogramm aus, allmählich gehen Serien in ihre zweiten Staffeln. Dem Publikum gefällt es.

Seit dem letzten Freitag streamt Apple TV+ die zweite Staffel der Mystery-Serie "Servant", die M. Night Shyamalan produziert. Laut Deadline hat Servant gegenüber dem Vorjahr die Zuschauerzahl verdoppelt und gerät nun in Bereiche, die bisher den Hits "Verschwiegen" und "Ted Lasso" vorbehalten war. Im Gegensatz zu 2019/20 hatte Apple TV+ zum Start der zweiten Staffel erst eine Folge online gestellt und nicht deren drei – einige Freunde des gepflegten Horrors werden daher erst einmal ein paar Wochen abwarten, um die Geschichte aus Philadelphia in größeren Happen als nur halbstündigen Folgen zu genießen.

Derweil startet heute bei Apple TV+ Premiere eine Neo-Noir-Thriller-Serie aus israelischer Produktion: "Losing Alice" wurde auf dem Filmfestival "We Are One" im letzten Jahr als Feature-Film aufgenommen. Die erste Staffel der Serie besteht aus acht Folgen, von denen ab heute die ersten drei zu sehen sind, dann jeden Freitag eine weitere. Apple beschreibt die gleichzeitig im israelischen Fernsehen anlaufende Serie wie folgt:

"Losing Alice" ist eine spannende filmische Reise, die Rückblenden und Vorschauen in einer komplexen Erzählung verwendet, die den Zuschauer durch das Bewusstsein und Unterbewusstsein seiner Protagonistin führt. Die Serie folgt Alice (gespielt von Ayelet Zurer), einer 48-jährigen Filmregisseurin, die sich seit der Gründung ihrer Familie irrelevant fühlt. Nach einer kurzen Begegnung im Zug wird sie von der 24-jährigen Drehbuchautorin Sophie (gespielt von Lihi Kornowski) besessen und gibt schließlich ihre moralische Integrität auf, um Macht, Relevanz und Erfolg zu erlangen. Durch das Prisma dieser weiblichen Faust-Figur erforscht die Serie Themen wie Eifersucht, Schuldgefühle, Angst vor dem Altern und die komplexen Beziehungen von Frauen untereinander und zu anderen. Vor allem aber ist "Losing Alice" ein Liebesbrief an die immer noch viel zu seltenen Regisseurinnen in der Filmbranche.


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