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Setapp: App-Flatrate für den Mac jetzt offiziell als Beta

06.12.2016 | 15:04 Uhr |

Setapp, die interessante Ergänzung zu Apples Mac App Store ist jetzt für den Beta-Test eröffnet, jeder Mac-Anwender kann sich dafür bewerben.

Update vom 6.12. : Um eine Einladung zu erhalten und am Beta-Test für Setapp von Macpaw teilnehmen zu können, besucht man diese Site und klickt dort auf "Join Beta". Nun ist die eigene E-Mail-Adresse anzugeben und darauf zu hoffen, dass man möglichst bald eine Einladung erhält.  Ab wann Setapp ganz offiziell an den Start geht und mit einer Flatrate von zehn US-Dollar monatlich zu nutzen ist, ist bisher nicht bekannt.

Original vom 21.11. : Setapp von Macpaw  nistet sich nach der Installation im Programme-Ordner ein und zusätzlich im Finder-Fenster in der Seitenleiste unter den Favoriten ganz oben, was sich bei Bedarf ändern lässt. Derzeit befinden sich 44 Mac-Apps in dem Ordner, immer wieder einmal kommen neue dazu und werden per Benachrichtigung angekündigt. Doppelklickt man auf ein Programmicon, startet nicht etwa sofort die App, sondern ein Fenster mit kurzer Beschreibung von Zweck und Funktion und einigen Screenshots, ähnlich wie man das aus vergleichbaren Stores kennt, wie auch von Apple mit dem Mac App Store. Version und Größe werden ebenfalls angezeigt, Userkommentare fehlen aber. Sollten es mal die angestrebten 300 Mac-Apps werden, wäre das aber schon sinnvoll. Denn zwar kostet die Installation, die bei Klick auf ”Open” beginnt, nichts zusätzlich – man zahlt ja die Flatrate. Dennoch will man gern wissen, welche Erfahrungen andere Nutzer damit schon gemacht haben.

Letztlich will der Entwickler aus Kyiv (Ukraine), der auch eigene Programme wie Clean My Mac oder Gemini in Setapp anbietet, nicht mehr als maximal ”300 der besten Apps“ integrieren, so Oleksandr Kosovan, CEO und Gründer von Macpaw  gegenüber Thenextweb (TNW) . Jetzt schon gehören außer den eigenen Apps bekannte Programme wie Ulysses, Code Runner, Get Backup Pro 3, Yummy FTP Pro, Rapidweaver und Base zum Angebot der Beta. Mit dem avisierten Preis von etwa 10 US-Dollar monatlich liegt Setapp in der Nähe eines berühmten Flatrate-Anbieters, dieser aber für Filme und Serien: Netflix. Und so will man mit Setapp gewissermaßen das ”Netflix für Mac-Apps” werden. Entsprechend sind die Apps nur verfügbar, solange das Abo läuft. Dafür erhalte man immer die aktuelle Version eines Programms. Macpaw selbst behält 30 Prozent des Umsatzes ein, will ein Drittel davon jedoch an neue Entwickler zur Motivation weiterreichen, damit diese Setapp beitreten und so die Appbasis beständig erweitern. Nachdem eine öffentliche Betaphase wohl im Dezember eröffnet wird, könnte es zu Beginn 2017 allgemein mit dem Angebot losgehen.

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