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Smart Memory Access

04.08.2006 | 12:50 Uhr |

Smart Memory Access

Mit Smart Memory Access führt Intel einen Advanced Prefetch-Mechanismus für den Speicherzugriff ein. Die Core-Microarchitecture verbessert damit das Load-/Store-Handling beim Zugriff auf den Arbeitsspeicher. Intel will dadurch Latenzzeiten „verstecken“, indem der Chip Daten bereits spekulativ im Cache hält, noch bevor diese angefordert werden.

Daneben kann der Chip die Reihenfolge bestimmter Befehle ändern, wenn dies keinen Einfluss auf das Ergebnis hat. Damit wird die Ausführungsgeschwindigkeit unter bestimmten Bedingungen erhöht.

Was es bringt: Dies ist hauptsächlich bei Speicherzugriffen sinnvoll. Lade- und Speichervorgänge werden dadurch bis zu einem bestimmten Grad voneinander entkoppelt.

Advanced Digital Smart Cache

Der Advanced Digital Smart Cache ist bereits aus dem Core Duo bekannt. Beide Prozessorkerne teilen sich hier dynamisch einen gemeinsamen Level-2-Cache. Das bedeutet zunächst, dass jeder Kern auf alle Daten im Cache zugreifen kann, unabhängig davon, ob er sie selbst angefordert hat.

Was es bringt: Damit findet weniger Datenaustausch über den Bus statt, die Kerne kommunizieren miteinander über den gemeinsamen Cache, was wesentlich schneller geht. Außerdem kann ein Kern den gesamten Cache-Speicher nutzen, solange der andere Kern nichts zu tun hat. Zudem ist der Cache nun vier, statt zwei MB groß. Auch das bringt in vielen Anwendungen mehr Geschwindigkeit.

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