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So lang muss man für ein iPhone arbeiten – weltweiter Vergleich

23.09.2021 | 14:15 Uhr | Peter Müller

Vom Mindestlohn sich ein iPhone ersparen? Das geht nur in der Theorie – weltweit aber in höchst unterschiedlichem Tempo.

Das iPhone kostet nicht überall das gleiche, das iPhone 13 mit 128 GB ist in Brasilien etwa mit umgerechnet 1.449 US-Dollar am teuersten, während in Hongkong mit 874 US-Dollar die niedrigsten Preise aufgerufen werden. Das liegt an unterschiedlichen starken Währungen, Steuern und Zöllen, auch passt Apple Preise lokal an.

Die Marktforscher von Money SuperMarket haben laut 9to5Mac nun ausgerechnet, wie lange man mit dem jeweiligen Mindestlohn arbeiten muss, um das Geld für ein iPhone 13 eingenommen zu haben. Wenig überraschend liegt Brasilien mit 86 Tagen in der Liste recht weit vorne, auf den Philippinen muss man mit Mindestlohn mindestens 97 Tage lang schuften, um die erforderlichen 1.025 US-Dollar beisammen zu haben – Rekordwert. Einwohner Hongkongs haben das Geld in sieben Tagen, wenn sie nur Mindestlohn verdienen, scheint also dort auch für geringere Einkommen leistbar zu sein.

Noch kürzer müssen Schweizer für ein iPhone 13 arbeiten, etwas mehr als vier normale Arbeitstage oder exakt 34,3 Stunden. Mit mehr als doppelt so vielen Stunden muss man in Deutschland beim gesetzlichen Mindestlohn von 9,60 Euro rechnen, nämlich 77,3, was annähernd zehn Arbeitstagen entspricht. Die Rechnung klammert natürlich aus, dass der Lohn erst einmal für wichtigere Dinge als ein Luxusgut aufgewendet wird, mit Mindestlohn kann man sich das iPhone nur schwerlich vom Mund absparen.

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