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So schlägt sich M1 Max gegen 7000-Euro-Grafik

26.10.2021 | 08:33 Uhr | Peter Müller

Notebook-Chip mit CPU- und GPU-Kernen, die sich auch noch den Speicher teilen, gegen 300-Watt-Grafikkarte für fast 7000 Euro, das kann nur schlecht ausgehen. Für die teure Grafikkarte.

Mag man ob der Kosten insbesondere für das Max-Modell erschrecken, doch könnte sich die Anschaffung eines 14- oder 16-Zoll Macbook Pro als preiswert erweisen. Die 32 Grafikkerne erledigen einen sehr guten Job, zeigen Benchmarks der Tester .

Auf einen harten Prüfstand hat nun Andy Sommerfeld, Chefentwickler von Affinity Photo die neuen Macbooks Pro gestellt und Benchmarks der Anwendung der neuen Maschinen mit denen der fast 7000 Euro teuren High-End-Grafikkarte AMD Radeon Pro W6900X verglichen, die in einem 12-Kern Mac Pro eingebaut war. Für diesen kostet die Option 6.440 Euro Aufpreis, allein verkauft Apple das Modul für 6.900 Euro .

In manchen Bereichen schlug das nunmehr günstige Macbook Pro den High-End-Desktop mit seiner 300-Watt-GPU. Wie Sommerfeld über mehrere Tage hinweg darlegte, hat der Entwickler Serif Affinity Photo in den letzten Jahren immer mehr an die Grafik mobiler Systeme angepasst, auf das iPad ist die Anwendung schon Jahre vor Photoshop gekommen. Der M1 Max biete aber gleich drei Vorteile: Hohe Computing-Leistung, hohe interne Bandbreite und schnellen Transfer von der GPU und hin zu ihr. So sei das neue SoC Apples die schnellste GPU, die man je mit dem @affinitybyserif Photo Benchmark vermessen hat.

Neue Core-Chips von Intel können mithalten

Von CPU-Benchmarks berichtet indessen Winfuture . Intels neuer Alder-Lake-Chip, der Core-Prozessor der 12. Generation Core i9-12900HK, liege in den Tests eines Vorserienmodells sogar knapp vor den M1 Pro und Max, die mit insgesamt zehn Prozessorkernen ausgestattet sind (acht für Hochleistung, zwei für die Effizienz).

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