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Software für Fotografen

19.10.2005 | 19:02 Uhr |

Der große Vorteil von Aperture soll seine Schnelligkeit im Umgang mit RAW-Daten sein. Sowohl in Photoshop als auch in anderen Bildbearbeitungen, die schon mit RAW-Daten umgehen können, ist die Arbeit mitunter umständlich und nur über Zwischenschritte zu bewerkstelligen.

Eine Stacks genannte Stapelfunktion soll es Fotografen bespielsweise ermöglichen, zusammenhängende Fotoserien zu gruppieren, und zwar abhängig vom Intervall zwischen den einzelnen Aufnahmen. Die Software bietet Arbeitsfenster im Full-Screen-Format und eine komplett editierbare Umgebung, die sich auch auf mehrere Bildschirme verteilen lässt. Ein spezieller Viewer erlaubt es, mehrere Fotos auf einmal anzusehen, auch in Vergrößerung bis zu 800 Prozent, und so Bilder auszuwählen, miteinander zu vergleichen und auf einem virtuellen Leuchttisch in einfache Layouts zu arrangieren.

Aperture bietet Retusche-Werkzeuge zum Entfernen roter Augen, Schneiden, und mehr, verändert jedoch die Original-Bilddaten nicht, so dass sich die Änderungen jederzeit wieder rückgängig machen lassen. Da nur die verschiedenen Modifikationen gespeichert werden, belegen die Änderungen nicht so viel Arbeitsplatz wie in Bildbearbeitungen, darüber hinaus lassen sich mehrere Modifikationen vergleichen.

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