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Softwareentwicklung geschieht meist in Kleinstbetrieben

23.01.2007 | 10:18 Uhr

In einer vom BMBF beauftragten Studie wurden Struktur und Innovationspraxis deutscher Softwareentwicklungs-Unternehmen untersucht.

Basierend auf der Auswertung von existierenden Quellen und umfangreichen Befragungen prĂ€sentieren die Autoren nach eigenen Angaben ein differenziertes Bild der deutschen Software-Wirtschaft. Es falle beispielsweise auf, dass 90 Prozent der Unternehmen weniger als zehn BeschĂ€ftigte haben und fast 50 Prozent gar nur aus einer Person bestehen. Diese Firmen verfĂŒgen meist nur ĂŒber ein extrem enges Produkt- und Kundenportfolio.

Die Untersuchung zeige ferner, dass die deutschen Softwareentwicklungs-Unternehmen zwar innovative Lösungen hervorbringen. Dieser Prozess verlaufe bei den kleineren Firmen aber hĂ€ufig ungerichtet und mehr oder minder „zufĂ€llig“. Oftmals fehlen Mechanismen der QualitĂ€tssicherung.

DurchgefĂŒhrt hat die Studie die Berliner SchĂŒngel/Holl Projektentwicklung GbR.

Im Zusammenhang mit der Erhebung wurde zudem die Rolle von Open Source Software untersucht und auf der Grundlage von 800 Arbeiten bewertet. Diese Meta-Analyse bildet den zweiten Teil der Untersuchung, die im Rahmen der Innovations- und Technikanalyse (ITA) des Bundesministeriums fĂŒr Bildung und Forschung erstellt wurde. Beide Teile stehen kostenlos zum Download bereit . (Detlef Scholz)

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