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Spam-Filter auf dem Server

30.05.2009 | 00:00 Uhr

Spam-Filter auf dem Server

Mail verschiebt die als Werbung identifizierten Nachrichten in ein eigenes Postfach, wenn man dies in den Vorgaben aktiviert.
Vergr├Â├čern Mail verschiebt die als Werbung identifizierten Nachrichten in ein eigenes Postfach, wenn man dies in den Vorgaben aktiviert.

Anbieter von E-Mail-Diensten pr├╝fen E-Mails nicht nur auf Viren, sondern versuchen au├čerdem, Spam-Mails herauszufiltern. Dabei verwenden sie zum einen Listen mit IP-Adressen und E-Mail-Adressen bekannter Spam-Versender und analysieren zum anderen die Nachrichten da-raufhin, ob sie typische Merkmale von Spam-Mails aufweisen. Man kann in den Einstellungen in der Regel entscheiden, ob die als Spam identifizierten Nachrichten sofort gel├Âscht oder mit einer Kennzeichnung versehen werden sollen. Zus├Ątzlich gibt es h├Ąufig die M├Âglichkeit, eine Liste mit E-Mail-Adressen anzulegen, die man selbst als Spam-Versender einstuft (Blacklist). In eine andere Liste lassen sich die vertrauensw├╝rdigen Absender aufnehmen (Whitelist). Letztere soll verhindern, dass Nachrichten von diesen Absendern als Spam gekennzeichnet und versehentlich gel├Âscht werden.

Werbefilter in Mail

Mailprogramme verf├╝gen entweder ├╝ber einen integrierten Filter f├╝r Spam-Mails oder werden zusammen mit einem Filterprogramm ausgeliefert, das diese Aufgabe ├╝bernimmt. Oder man kauft zus├Ątzlich einen Spam-Filter wie Spam Sieve (Demo auf der Heft-CD), der mit vielen Mailprogrammen zusammenarbeitet, darunter Mail, Thunderbird und Entourage. Die Filter analysieren die Nachrichten anhand der verwendeten W├Ârter und anderer Merkmale auf die Wahrscheinlichkeit hin, dass es sich um Werbung handelt.

Mail arbeitet beim Erkennen von Spam zuerst in einer Lernphase, nachdem man den Werbefilter in den Vorgaben eingeschaltet hat. Post, die Mail f├╝r Werbung h├Ąlt, hebt das Programm farblich hervor. Ist die Kennzeichnung zu Unrecht erfolgt, markiert man die Nachricht und klickt auf "Keine Werbung". Nachrichten, die man selbst als Spam erkennt, erkl├Ąrt man durch den Klick auf "Ist Werbung" zur unerw├╝nschten Zusendung. Glaubt man, dass das Programm gen├╝gend Erfahrungen gesammelt hat, aktiviert man in den Vorgaben "In das Postfach f├╝r unerw├╝nschte Werbung bewegen". Dann legt Mail ein Postfach "Werbung" an und verschiebt alle als Spam eingestuften Mails dorthin. In den Vorgaben kann man zus├Ątzlich festlegen, dass alle Nachrichten von Personen, die im Adressbuch gespeichert sind oder an die man selbst schon Nachrichten versandt hat, nie als M├╝ll angesehen werden. Damit vermeidet man, dass solche Mails im Postfach "Werbung" landen. Die Option "E-Mail ist an meinen vollst├Ąndigen Namen adressiert" bietet jedoch keine Garantie, denn Spammer verwenden auch gekaufte Adressen mit vollst├Ąndiger Anschrift. Sinnvoll ist dagegen, den vom Provider getroffenen Kennzeichnungen der Werbung zu vertrauen, die Mail dann auswertet.

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