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Spezialist: "Anmelden mit Apple bringt nicht viel"

12.07.2019 | 09:29 Uhr | Peter Müller

Apple will iPhone-, iPad- und Mac-Nutzer vor Tracking im Internet schützen. Eine Art von Hase-und-Igel-Rennen.

Apple verspricht mit dem neuen Feature " Sign in with AppleID ", das mit iOS 13 und macOS Catalina kommt, besseren Schutz vor Tracking im Internet. Das soll vor allem dadurch wirken, indem die Technik Wegwerf-E-Mail-Adressen erzeugt, die an den Anbieter ausgeliefert werden und sich so keine Verknüpfungen zu anderen Sites herstellen lassen. Das ist zwar recht nett und könnte das Tracking in der Tat ein wenig behindert, meint Kazuki Ota , Gründer und CTO des Datenspezialisten Arm Treasure Data, doch kenne man längst andere Methoden, um Datenspuren zu eindeutigen User-Profilen zu verknüpfen. Apples Schutzmechanismen machen die Arbeit der Datenanalysten nur ein klein wenig komplizierter und die Ergebnisse geringfügig schlechter. Was Ota aber nicht erwähnt: Safari bekommt in seinen neuen Versionen zusätzliche Features zur Abwehr von Tracking, so wird der Browser Informationen über Nutzungsvorgänge anonymisieren und erst nach 24 oder 48 Stunden an den Server des Werbetreibenden übertragen .

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