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Spieglein, Spieglein

24.01.2009 | 00:00 Uhr

Spieglein, Spieglein

Macbook: Ganz in weiß. Oder schwarz.
Vergrößern Macbook: Ganz in weiß. Oder schwarz.

Ein spiegelndes Display für Powerbooks hatte Apple schon eine Weile im Programm, als im Mai 2006 das Macbook mit "glossy Display" auf den Markt kommt. Apples Entscheidung für den glänzenden Bildschirm sorgte für einige Kritik, denn dem Macbook-Käufer blieb keine Wahl. Die Befürchtungen, man würde auf dem Display vor lauter Spiegelungen nichts mehr sehen, bewahrheiteten sich aber nicht. Einzig Punktquellen im Rücken des Macbook-Nutzers stören, um die Reflexionen zu zerstreuen, braucht es aber kein Schleifpapier, schlaue Zubehörhersteller helfen mit passgenauen Folien aus. Der Vorteil des "Spiegleins": Die Bildschirmdarstellung wird heller und die Farben brillanter. Die Wahl hat der Käufer beim Macbook in der Farbe, Apple kehrt optional zum schwarz zurück, das zuletzt die Farbe der 2000er-Powerbooks der Pismo-Reihe als Gehäusefarben hatten. Aber was für ein Schwarz: Die Designer dachten an jedes Detail und lackierten nicht nur das Gehäuseplastik. Selbst die USB-Anschlüsse sind im teureren Macbook schwarz. Den Luxus lässt sich Apple gut bezahlen: Das Macbook in schwarz kostet 150 Euro mehr als das weiße Exemplar, zieht man den Aufpreis für die größere Festplatte ab. Die Rechnung geht anscheinend auf: Weiße iBooks sind derart weit verbreitet, dass sich mancher Macbook-Käufer mit einem schwarzen Mobilrechner bewusst distanziert. Schwarz als Trendfarbe findet ein Jahr später ebenso im neuen iMac Verwendung, wenn auch nicht optional und nur für den Rahmen des Bildschirms. Der Markt nimmt zudem das "glossy Display" an: iMac und Macbook Pro sind nun auch damit ausgestattet.

Macbook: Ganz in weiß. Oder schwarz.
Vergrößern Macbook: Ganz in weiß. Oder schwarz.

Den iPod nahmen Freizeitsportler schon gerne mit auf die Strecke, als das wenig ratsam war. Die Festplattenmodelle ziehen ihre Musikdaten aus einem Pufferspeicher, erst wenn dieser leer ist, muss der Lesearm wieder ran. Das geschieht etwa alle 20 Minuten, wer seinen iPod liebt, bleibt dann besser stehen. Gerade Modelle früherer Generation reagieren mit Totalabstürzen, wenn man während des Ladevorgangs den Player weiter erschüttert. Weitaus besser für den Sport geeignet sind iPod Shuffle und iPod Nano, für zweiten stellte Apple zusammen mit Nike ein neues Produkt vor: Das Nike+ iPod Sports Kit. Die Innovation stammt vermutlich aber weder aus Cupertino, Kalifornien noch aus Beaverton, Oregon, sondern aus München. Wer’s nicht glaubt, dem sei der Artikel " Die Marathon-Männer oder Drei Freunde gegen einen Milliardenkonzern " der Kollegen von brand eins empfohlen. Die Kombination aus sendendem Schrittzähler und Empfänger, der die Daten in Echtzeit auf dem iPod vorbereitet und sie später via iTunes im Web archiviert, ist wegen Ungenauigkeiten bei der Messung eher eine Spielerei, macht aber Spaß und motiviert Läufer für das Training.

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