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Starkes Farbrauschen jenseits von ISO 400

08.12.2008 | 00:00 Uhr

Starkes Farbrauschen jenseits von ISO 400

Eine wichtige Zutat für eine gute Bildqualität ist ein möglichst geringes Farbrauschen, das um so ausgeprägter ist, je dichter die CCD-Elemente aufeinander gepackt sind und je wärmer der Bildsensor ist. Gute Werte bietet in dieser Disziplin keine der Kameras, allenfalls befriedigende Ergebnisse können wir bei niedriger Empfindlichkeit, also geringer ISO-Stufe, messen.

Die Zoomwipptaste am Auslöseknopf wie hier bei der Panasonic-Kamera erleichtert das Zoomen.
Vergrößern Die Zoomwipptaste am Auslöseknopf wie hier bei der Panasonic-Kamera erleichtert das Zoomen.

Die Spreu trennt sich in höheren Empfindlichkeiten vom Weizen, hier bieten bei ISO 400 nur noch die Sony DSC-W170 und die Canon Digital Ixus 870 IS akzeptable Werte, jenseits von ISO 400 muss man bei allen Kameras deutliche Qualitätsverluste durch erhöhtes Farbrauschen und sinkender Dynamik sowie Schärfe hinnehmen. Ein übergebühr starkes Farbrauschen messen wir ausgerechnet bei der Fujifilm J150W, aus deren Haus einst die Kompaktkameras mit dem geringsten Farbrauschen bei hoher Empfindlichkeit kam. Zum Vergleich: Bei der Spiegelreflexkamera Canon EOS 450D ist das Farbrauschen bei ISO 800 in etwa so groß wie in der jeweils geringsten Empfindlichkeitsstufe der Probanden, also zwischen ISO 64 und ISO 100.

Zuviel des Guten ist die Scharfzeichnung der Sony DSC-W170, bei der wir sogar einen doppelt so hohen Wert wie bei der Samsung NV100 HD und der Fujifilm Finepix J150W messen, die ebenfalls eine recht auffällige Scharfzeichnung verwenden. Zudem hat die Sony-Kamera eine ausgeprägte Randabdunklung, die bei offener Blende in jeder Brennweite sichtbar wird.

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