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Start-up entwickelt mit BMW erstes Wasserstoff-Flugtaxi

05.06.2019 | 15:42 Uhr | Michael Söldner

Mit einem im Zusammenarbeit mit BMW entwickelten Wasserstoff-Flugtaxi sollen Flüge von Hamburg nach München möglich sein.

Flugtaxis für kurze und mittlere Strecken werden für Autobauer immer attraktiver. In Zusammenarbeit mit US-Start-up Alaka'i Technologies hat BMW-Designworks ein Flugtaxi mit Wasserstoffantrieb angekündigt. Darin können fünf Passagiere bis zu vierstündige Flüge unternehmen. Die Skai getaufte Drohne setzt auf einen Brennstoffzellenantrieb, der mit Wasserstoff betankt wird. Dadurch kann das Flugtaxi ein hohes Zusatzgewicht durch große Akkus einsparen. Laut Hersteller könne komprimierter Wasserstoff 200-mal mehr Energie speichern als eine gleich schwere Batterie.

Die Reichweite seines Flugtaxis gibt Alaka'i Technologies mit 644 Kilometern an. Dadurch ergeben sich Reiserouten wie beispielsweise von Hamburg nach München. Das Auftanken der 200 und 400 Liter großen Tanks soll nur zehn Minuten in Anspruch nehmen. Die Nutzlast fällt mit 454 Kilogramm recht hoch aus. Angetrieben wird Skai durch drei Brennstoffzellen und sechs Elektromotoren mit jeweils 100 Kilowatt Leistung. Das Maximaltempo liege bei 190 km/h. Fallen zwei Rotoren aus, kann Skai laut Hersteller noch immer in der Luft bleiben. Dennoch gebe es auch einen Fallschirm, der das Vehikel im Falle einer Havarie sanft landen lässt. Skai könne zwar vollautonom fliegen, dennoch sei aus Sicherheitsgründen vorerst ein Pilot nötig.

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