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Steinberg Wavelab Cast: Gute und günstige Software für Podcaster

20.04.2021 | 10:00 Uhr | Thomas Hartmann

Podcasts aufnehmen, editieren und veröffentlichen, Video-Content für Facebook & Co. produzieren oder Interviews und kleine Gruppen aufnehmen, dafür soll Steinbergs Wavelab Cast besonders gut geeignet sein.

Wavelab Cast von Steinberg aus Hamburg unterstützt nach eigener Beschreibung der Software für den Mac und PC beim Produzieren von Podcasts und Interviews mit einem umfangreichen Werkzeugkasten an ausgewählten Editier-, Mix- und Optimierungsfunktionen, sowie Tools zum Veröffentlichen von Podcasts. Mit den einfach zu bedienenden Werkzeugen soll man beeindruckende Ergebnisse erzielen, die man auch sogleich bei fünf verschiedenen Podcast-Anbietern, darunter Spreaker, Podbean und Soundcloud, veröffentlichen kann. Dazu lädt man seine Podcast-Episoden direkt aus Wavelab Cast hoch. Mit Wavelab Cast lassen sich zudem RSS-Feeds erstellen und veröffentlichen. Das Programm bietet außerdem die Möglichkeit, den eigenen FTP/Storage für den Upload zu nutzen, falls man keinen Podcast-Service in Anspruch nehmen will.

Vielfältige technische Funktionen

Wavelab Cast schneidet unerwünschte Geräusche heraus und überblendet zwischen verschiedenen Teilen eines Interviews, indem man die Audio-Events für die Aufnahme bewegt. Das Tool erzeugt laut Entwickler automatisch Crossfades. Wavelab Cast ist mit einem integrierten Inspector Channel Strip ausgestattet. Dieser bietet dem User für jede Spur einen EQ, einen Voice Exciter, mit dem man die Präsenz der Sprache erhöhen kann, sowie einen Kompressor. Mit den Sound Correction-Tools lassen sich unerwünschte Hintergrundrauschen oder Brummen entfernen. Die neue Ducking-Funktion bei Videos senkt die Hintergrundsounds automatisch ab, sobald Sprache erkannt wird, verspricht der Anbieter weiter.

Von den zahlreichen weiteren Möglichkeiten berichtet ausführlich die Produkt-Website des Entwicklers.

Systemvoraussetzungen und Verfügbarkeit

Vorausgesetzt wird mindestens Windows 10 (64 Bit) respektive macOS Catalina oder macOS Big Sur. Die neuen M1-Macs werden derzeit nicht nativ unterstützt. Die Kosten für eine Vollversion liegen bei 70 Euro, Upgrades von anderen Versionen gibt es ab 20 Euro.

Eine Testversion mit 30 Tagen Laufzeit ohne Funktionseinschränkungen lässt sich hier herunterladen.

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