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Steuernachzahlungen: Apple soll 400 Millionen Euro an Frankreich zahlen

29.11.2016 | 09:20 Uhr |

Erst mit Irland - jetzt hat Apple anscheinend Probleme mit Frankreich.

Wie das Pariser Wochenblatt L’Express berichtet, fordern die französischen Finanzbehörden Apple auf, Steuernachzahlungen aus den Fiskaljahren 2011 bis 2013 zu begleichen. Obwohl diesbezüglich weder von Apple noch von Frankreichs Seite eine offizielle Bestätigung veröffentlicht wurde, soll es sich um Zahlungsbeiträge in Höhe von bis zu 400 Millionen Euro handeln.

Dies sollen eine Steuerprüfung sowie Durchsuchungen aufgedeckt haben. Darüber hinaus beklagen die französischen Finanzbehörden, dass die Steuerlast bewusst minimiert werde, indem die durch den Verkauf von Apple-Produkten getätigten Einnahmen über die irische Tochterfirma laufen.

Den Vorwurf einer angeblichen „Passivität“ gegenüber Apple erklärt der französische Finanzminister Michel Sapin damit, dass die geltenden Gesetze und Steuerrechte geachtet werden, „[…] egal, ob es sich hier um eine Firma mit einer Frucht im Namen handelt oder eine andere.“  Apple dürfe daher keine speziellen Verhandlungen erwarten.


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