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Steve-Jobs-Statue in Ruhmesgarten geplant

19.01.2021 | 09:57 Uhr | Peter Müller

Neue Denkmäler braucht das Land und keine Reiterstatuen von Generälen: Auch der Apple-Gründer soll eine Statue bekommen.

Eine der letzten Anordnungen des scheidenden POTUS45 betrifft die Errichtung eines "National Garden of American Heroes" , einen Statuen-Park, der bis zum 4. Juli 2026, dem 250sten Jahrestag der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung, an einem noch nicht benannten Ort entstehen soll. Ob aus dem Projekt, das der Präsident im vergangenen Jahr am Mount Rushmore angekündigt hat, noch etwas werden wird, darf bezweifelt werden.

Die vorläufige Liste der im Ruhmesgarten geehrten Persönlichkeiten ist aber recht divers und der Parteilichkeit unverdächtig. Neben Martin Luther King Jr. und der erst im vergangenen Jahr verstorbenen Richterin des Supreme Court  Ruth Bader Ginsburg finden sich zahlreiche Persönlichkeit aus bald 250 Jahren amerikanischer Geschichte, Kultur, Unternehmertum und Wissenschaft: Johnny "Appleseed" Chapman, die Gebrüder Wright, Amelia Earhart, Thomas Alva Edison, Albert Einstein, Johnny Cash, Whitney Houston und – Steve Jobs. 

Die in Stein gemeißelten oder in Bronze gegossenen Persönlichkeiten sollen laut Erlass "den amerikanischen Geist des Wagemuts und des Trotzes, der Exzellenz und des Abenteuers, des Mutes und der Zuversicht, der Loyalität und der Liebe verkörpern".

Vermutlich würde sich auch der Initiator gerne in diese Reihe von Persönlichkeiten einordnen, sollte der Park einst wirklich entstehen, würden aber vermutlich die meisten der dort aufgestellten Denkmäler vor Scham von ihren Sockeln steigen, wenn dort auch noch eine Statue des One-Termers errichtet würde …

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