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Stiehl keine Musik

24.01.2009 | 00:00 Uhr

Stiehl keine Musik

iMac Graphite, Dalmatian Blue und Flower Power
Vergrößern iMac Graphite, Dalmatian Blue und Flower Power

Auf Kritik sollte wenig später das Motto "Rip. Mix. Burn." stoßen, unter dem Apple im Februar auf der Macworld Expo in Tokio neue iMacs vorstellte. Der Brenner war jetzt endlich drin, die Farben ein wenig gewöhnungsbedürftig, bunt gescheckt die eine, psychedelisch verspielt die andere. Der Musikindustrie waren die Farben aber egal, anders der Ansatz, auf dem Mac Musik digital zu speichern und - in welcher neuen Zusammenstellung auch immer - zu brennen. Der iMac, das ideale Gerät für Raubkopierer, die sich ihre Musik aus dem Internet holen und auf Silberscheibe bannen? Zwei Jahre später müssen die Verhandlungen über den iTunes Music Store nicht gerade ein Zuckerschlecken gewesen sein.

Die vier aktuellen iPod-Modellreihen
Vergrößern Die vier aktuellen iPod-Modellreihen

Reduziert auf das Maximum kam Ende Oktober 2001 dann aber der Heilsbringer. "Apple will introduce an electronic device, that is not a Mac" hieß es im Vorfeld und damit war den Spekulationen Tür und Tor geöffnet. Ein neuer Newton? Eine Digitalkamera? Oder ein Musikplayer mit Festplatte und Firewire-Anschluss? Genau - recht viel mehr war dieses unverschämt kraftvolle und attraktive Gerät namens iPod auch nicht. Dazu trug es auch noch einen stolzen Preis rund um die 1.000 Mark. Als das Gerät in den Handel kam, war das Weihnachtsgeschäft auch schon fast gelaufen, der nur am Mac zu betreibende Musikplayer drohte ein Rohrkrepierer zu werden, trotz der rund 120.000 Verkäufe im Weihnachtsgeschäft 2001. Die Zeit des iPod sollte aber noch kommen.

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