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Streit um Open-Source-CMS Mambo geht weiter

15.05.2006 | 15:24 Uhr

Die undurchsichtigen Praktiken der australischen Firma Miro veranlassen den Mambo-Entwicklersleiter, das Projekt zu verlassen.

Der Versuch der australischen Firma Miro, die Marken- und Urheberrechte von Mambo an eine Stiftung zu ĂŒbertragen, fĂŒhrte bereits im letzten Jahr zu einer Spaltung des Projekts (siehe: " Freies Content-Management-System vor der Zerreißprobe "). Eine Reihe von Programmierern verließ damals das Open-Source-Vorhaben und startete auf Basis des Mambo-Codes mit " Joomla ".

Martin Brampton, einer der verbliebenen Kernentwickler von Mambo, erklĂ€rte nun ebenfalls seinen Abschied. Nach dem Verkauf einer Community-Website fĂŒr Mambo-Entwickler durch Miro hatte er festgestellt, dass die Firma trotz gegenteiliger Verlautbarungen die Rechte an der Software nicht an die Stiftung ĂŒbertragen hat. Brampton warf Miro vor, eigenmĂ€chtig die Satzungen der Stiftung Ă€ndern zu wollen. (ws)

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