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Studie: iPhone-Nutzer sind unehrlich

23.11.2016 | 16:13 Uhr |

Eine Studie hat die Unterschiede zwischen iOS- und Android-Nutzern untersucht und kommt dabei zu überraschenden Ergebnissen.

Forscher der britischen Universitäten Lincoln und Lancaster haben untersucht, was Smartphones über ihre Nutzer aussagen. Über einen Zeitraum von fast zwei Jahren wurden insgesamt 530 Probanten zu ihren Smartphones und ihren Gefühlen befragt. Die Studie kommt dabei zu einigen überraschenden Ergebnissen.

So fanden die Forscher unter anderem heraus, dass Apples iPhone überwiegend von jungen Frauen benutzt wird, die das Smartphone auch als Statussymbol betrachten. Laut der Studie sind iPhone-Besitzer zudem häufiger unehrlich und emotionaler als Android-Nutzer.

Besitzer eines Android-Smartphones stuft die Studie als älter, aufrichtiger und umgänglich ein. Android-Nutzer sind zudem weniger auf Reichtum und Status fixiert. Sie brechen weiterhin seltener Regeln, um einen persönlichen Vorteil zu erlangen.

Wie Forscher David Ellis erklärt, sei sein Team während der Studie überrascht gewesen, wie gut die jeweiligen Smartphone-Besitzer den allgemeinen Vorurteilen entsprochen hätten. Nach einer Weile wäre es den Forschern möglich gewesen, das jeweilige Smartphone-Betriebssystem anhand weniger Anworten zu erraten. In 70 Prozent der Fälle hätten sie dabei richtig gelegen.

So seien viele Menschen der Meinung, dass iPhone-Nutzer Wert auf Statussymbole legen und eher extrovertiert sind. Diese Vorurteile hätten sich im Rahmen der Studie bestätigt. Die Forscher seien zudem überrascht gewesen, dass viele iPhone-Besitzer sich selbst als unehrlich eingestuft hätten.

Raum für weitere Studien sehen Ellis und seine Kollegen ebenfalls. So sei es für das nächste Projekt interessant, Nutzer zu befragen, die von einem mobilen Betriebssystem zu einem anderen wechseln.

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