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Googles Vorgehen gegen Contentfarmen geht weiter

30.08.2011 | 09:19 Uhr | Halyna Kubiv

Der Suchmaschinenriese hat sich den Krieg gegen geklaute Inhalte auf die Fahnen geschrieben.

Erst im Fr├╝hling hat Google den neuen Suchalgorithmus vorgestellt, der die Content-Sammelseiten, die zu allen m├Âglichen Themen banale Texte enthalten, und Webpr├Ąsenzen mit geklauten Inhalten abstrafen soll. Vor Kurzem hat Google noch die Nutzer zum Mitmachen aufgerufen und ein Meldeformular f├╝r die Spamseiten im Netz ver├Âffentlicht. Matt Cutts, Googles Verantwortliche in Sachen Webspam, hat in Twitter die Nutzer dazu ermutigt, die Copy-and-Paste-Blogs sofort zu melden. Offensichtlich braucht der Konzern mehr Datens├Ątze, um den neuen Algorithmus zu testen und zu verbessern. Die Angaben im Online-Formular enthalten zwei URLs: die von der Original-Seite und die von der Spam-Seite, dazu die Suchanfrage, bei der die Suchergebnisse durch kopierte Inhalte verf├Ąlscht sind.

Einige Contentfarm-Betreiber sind ziemlich erfolgreich im Austricksen von Googles Suchmaschine, so dass ihre Seiten in den Suchergebnissen h├Âher als die Seiten mit Originalinhalten ranken. Der Konzert hat in diesem Jahr ├änderungen im Suchalgorithmus und in den Filterfunktionen angek├╝ndigt (Panda-Update), um das Problem zu bek├Ąmpfen. Seit weniger als einem Monat ist das Panda-Update auch in Deutschland angekommen. Laut einer Auswertung von Sistirx sind tats├Ąchlich die gr├Â├čten Verlierer des Panda Updates Sammelseiten mit vorwiegend kopierten Inhalten. Es bleibt noch abzuwarten, wie sich Googles Update auf die Anbieter von seri├Âsen Inhalten dauerhaft auswirken wird.

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