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Suse empört sich über Microsofts Linux-Kritik

14.05.2001 | 00:00 Uhr |

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ziemlich sauer ist der Nürnberger Linux-Distributor Suse Linux AG über ein an Händler gerichtetes Anti-Linux-Thesenpapier, das Microsoft Deutschland bis gestern auf seiner Website verbreitet hatte. "Wie die Hufschmiede, die versuchen, den Siegeszug des Automobils aufzuhalten", kommentiert Suse-Chef Roland Dyroff.

Microsoft hatte in seinem White Paper "Linux im Handel" in der Tat einige reichlich hanebüchene Thesen vertreten. Unter anderem behauptete der Windows-Hersteller, der Einsatz des quelloffenen Unix sei keineswegs kostenfrei, Gerätetreiber seien "nur vereinzelt verfügbar", Linux-Support koste generell Geld und sei oft an Bedingungen geknüpft, es gebe mit 188 praktisch unzählige Installationsversionen, es gebe nur wenig gängige oder unternehmensweit einsetzbare Softwarepakete, Entwicklungsprogramme fehlten ebenso wie Forschungsaktivitäten und Standards, und Linux sei aufgrund seiner Quelloffenheit prinzipiell unsicher. weiter...

Info: Computerwoche Internet: www.computerwoche.de

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