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Telekom: Kleinere SIM-Karten für weniger Plastikmüll

25.03.2019 | 13:11 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Die Telekom senkt den Plastikanteil bei SIM-Karten-Verkäufen deutlich und will damit viele Tonnen Plastikmüll sparen.

Die Deutsche Telekom ändert die Art und Weise, wie SIM-Karten an die Kunden ausgeliefert werden. Dabei wird auch der Plastikanteil deutlich verringert. Insgesamt will das Unternehmen so für etwa 17,5 Tonnen weniger Plastikmüll in diesem Jahr sorgen. Dazu erhalten die Kunden die SIM-Karten nicht mehr im Scheckkarten-Format, sondern in einer um die Hälfte verkleinerten SIM-Halterung.

"Damit ist die Telekom Deutschlands erstes Telekommunikationsunternehmen, das diesen Schritt vollzieht und bewusst auf Plastik verzichtet“, erklärt Melanie Kubin-Hardewig, Vice President Group Sustainability Management. Das neue Format gelte dabei sowohl für Prepaid-Karten als auch Postpaid-SIM-Karten der Telekom. Auch die SIM-Karten der Tochtermarken Congstar und verschiedene Wholesale Partner, wie etwa Talkline, HIGH, klarmobil (u.a.) werden in dem neuen Format ausgeliefert.

Im vergangenen Jahr hatte die Telekom im Rahmen eines Kooperationsprojekts eine umweltfreundlichere Prepaid-SIM-Karte zusammen mit Edeka und World Wildlife Fund auf den Markt gebracht. Damit und mit der Umstellung der Multibrand-Partner wie Lifecell und FC Bayern Mobil konnten bereits etwa 3,8 Tonnen Plastik vermieden werden. 

Zunächst werden nun noch alle existierenden SIM-Karten im alten Format verkauft. Danach werden die neuen SIM-Karten nur noch im neuen Format an die Kunden ausgeliefert.

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