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Temperatur, Färbung und Sättigung

23.12.2006 | 09:00 Uhr

Temperatur, Färbung und Sättigung

Schärfe: Um das Motiv weiter zu verbessern, wenden wir noch eine zusätzliche Schärfung an.
Vergrößern Schärfe: Um das Motiv weiter zu verbessern, wenden wir noch eine zusätzliche Schärfung an.

Abhängig von Tageszeit oder Lichtquelle bezeichnet man in der Fotografie die Farbe der Lichtquelle als Farbtemperatur (vergleiche „Kelvin Das Lichtmaß“ in der Mitte dieser Seite). Das menschliche Auge gleicht Farbunterschiede automatisch aus. Fotoapparate hingegen messen die Temperatur und versuchen einen möglichst neutralen Bildeindruck zu erzeugen.

Besonders bei Mischlichtsituationen, also einer Mischung aus Tages- und Kunstlicht, versagen sogar High-End Kameras. Trotzdem hilft in dieser Mischlichtsituation auf unserem Foto der Regler „Temperatur“ von iPhoto: Obwohl die Sonne scheint, ist die vorherrschende Lichtstimmung – bedingt durch den blauen Himmel – eher kühl. Wenn wir den Regler weiter nach rechts ziehen, erreichen wie eine wärmere Lichtstimmung.

Im Vergleich zur Farbtemperatur, die sich auf der Achse „Warm - Kalt“ bewegt, verändert der Regler „Färbung“ das Bild von Magenta (bekannt als „Telekom-Rosa“) nach Grün. Damit kann man Farbstiche beheben, die unabhängig von der Farbtemperatur des Lichteinfalls sind.

Die Farbsättigung beschreibt grob den Unterschied einer Farbe im Vergleich zu einem gleich hellen Grauwert. Um das Leuchten der feurigen Bemalung zu intensivieren, erhöhen wir die Sättigung.

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