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Text als Form

25.07.2009 | 00:00 Uhr

Text als Form

Photoshop kennt neben Pixelebenen und Einstellungsebenen auch Vektorebenen. Zu letzteren zählen Text- und Formebenen. Sie zeichnet unter anderem aus, dass Objektkanten scharf gezeichnet werden. Etwas limitiert ist dies jedoch bei Textebenen, will man sie auch noch verformen. So stehen perspektivische Anpassungen für Textebenen nicht zur Verfügung. Anstatt nun eine Textebene zu rendern beziehungsweise in eine Pixelebene umzuwandeln, wählt man besser die Umwandlung in eine Formebene. So lassen sich auch Textkörper perspektivisch verzerren, ohne dass die Kanten dabei ungewollt weichgezeichnet werden.

Vektor zu Vektor Für perspektivische Anpassungen wandelt man Textebenen über das Kontextmenü der Ebene zu einer Formebene.
Vergrößern Vektor zu Vektor Für perspektivische Anpassungen wandelt man Textebenen über das Kontextmenü der Ebene zu einer Formebene.

Die Umwandlung in eine Formebene erzielt man schnell über das Kontextmenü, wenn man bei gedrückter Control-Taste auf die Textebene im Ebenenmenü klickt und anschließend im Kontextmenü den Punkt "In Form umwandeln" wählt. Nun stehen einem alle Transformationsmöglichkeiten aus dem Untermenü "Bearbeiten > Transformieren" frei, wobei die Kanten scharf bleiben. Nur das Editieren des Textes ("Rutsch" statt Ratsch" selber ist nicht mehr möglich. Als Voraussetzung ist ein Freisteller des Objekts vor transparentem Hintergrund und eine erste Ebenenkopie für die initiale Transformation empfehlenswert. Mit dem Tastenkürzel Befehl-Shift-Wahl-T wird die definierte Transformierenanweisung aus der Werkzeugoptionenleiste erneut angewandt - so oft man dieses Tastenkürzel wiederholt.

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