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Thema der Woche 19/09: Tipps zu iLife 09

09.05.2009 | 00:00 Uhr

iTunes unterst├╝tzt f├╝nf Musikformate, die sich in Klangqualit├Ąt, Dateigr├Â├če und Kompatibilit├Ąt mit Playern unterscheiden. Die Formate AAC und MP3 gehen sehr ├Âkonomisch mit dem Plattenplatz um. Beide nehmen jedoch Kompressionsverluste in Kauf. Sie klingen umso schlechter, je st├Ąrker komprimiert wird. AAC klingt bei gleicher Datenrate besser. Wenn Sie Musik ├╝ber die Anlage oder gute Kopfh├Ârer genie├čen, empfehlen wir AAC mit einer Qualit├Ąt von 256 KBit/s. Da braucht es schon ein ge├╝btes Geh├Âr und hochwertiges Equipment, um relevante Unterschiede zum Original zu finden. Bei variabler Bitrate (VBR) passt der Encoder die Kompression etwas an das Signal an. Das dauert ein wenig l├Ąnger, steigert aber die Effektivit├Ąt. Wer unterwegs Musik ├╝ber iPod-Standardh├Ârer konsumiert, kommt auch mit 128er-AACs aus. Die bergen aber die Gefahr, dass man alle CDs neu importieren muss, wenn die Anspr├╝che sp├Ąter steigen. Der Vorteil von MP3 ist die enorme Verbreitung. Selbst alte Player sowie viele Handys und Programme unterst├╝tzen es.

AIFF und WAV sind unkomprimierte Formate, die maximale Qualit├Ąt bieten. AIFF kommt auch auf Audio-CDs zum Einsatz. Die Datenrate liegt fest bei 1411 KBit/s, wodurch beide Formate mit rund 50 MB f├╝r einen 5-Minuten-Song eine ganze Menge Platz auf der Festplatte belegen. Bei gr├Â├čeren Sammlungen kommen da schnell etliche hundert Gigabyte zusammen. Problematisch wird das vor allem bei der ├ťbertragung auf iPod oder iPhone. Die 8 GB des kleinen Nano reichen so gerade mal f├╝r etwa 13 CDs. Unkomprimierte Formate eignen sich auch gut zum Zwischenlagern der Musik beim Kopieren einer CD mit iTunes.

Apple Lossless arbeitet (klang)verlustfrei, spart aber trotzdem etwa 40 bis 50 Prozent Platz. Es ist eine sehr gute Alternative zu AIFF f├╝r iTunes und iPods/iPhones. Fremdplayer unterst├╝tzen es allerdings nicht. Selbst fr├╝here Versionen des iPod Shuffle weigern sich.

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