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Thema der Woche 30/09: Tipps und Tricks für Photoshop

25.07.2009 | 00:00 Uhr

Augenweiß: Etwas komplizierter ist die Behandlung des Augenweiß. Als erste Maßnahme empfiehlt es sich, die Farbsättigung der kleinen Äderchen abzusenken. Auch hierfür ist der Dialog (oder die Einstellungsebene) "Farbton/Sättigung" das geeignete Werkzeug. Im Pop-up-Menü "Bearbeiten" des Dialogs werden die Rottöne ausgewählt und dann die Sättigung um etwa die Hälfte abgesenkt sowie die Helligkeit etwas angehoben. Anschließend wird die Ebene mit dem Augenweißfreisteller erneut angewählt, der Ebenenmodus auf "Negativ multiplizieren" umgestellt und die Deckkraft für ein natürliches Erscheinen reduziert.

Klarer: Mit einer Kombination aus Farbton/Sättigung-Regelung für den roten Farbbereich und dem Ebenenmodus "Negativ multiplizieren" für die Augenweißebene erscheint das Auge nun klarer, wobei das natürliche Aussehen erhalten bleibt.

Auge hervorheben: Die abschließende Technik lässt das gesamte Auge deutlicher erscheinen. Hierfür wird zu einer Kopie der Hintergrundebene eine Ebenenmaske angelegt und in dieser ein radialer Verlauf Weiß zu Schwarz über dem Bereich des Auges angelegt. Mit dem Ebenenmodus "Weiches Licht" und passender Deckkraft wird das Auge so zusätzlich betont. Augenbraue und Wimpern werden mit dem Pinsel und weißer Vordergrundfarbe durch Malen mit aktivierter Ebenenmaske zusätzlich akzentuiert.

Hervorheben: Durch Ebenenmaskierung der Hintergrundkopie und den Ebenenmodus "Weiches Licht" wird die Augenpartie zusätzlich betont.
Vergrößern Hervorheben: Durch Ebenenmaskierung der Hintergrundkopie und den Ebenenmodus "Weiches Licht" wird die Augenpartie zusätzlich betont.

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